Nach seiner Knie-Operation zurück im BVB-Mannschaftstraining: Manuel Akanji (l.). © Groeger
Borussia Dortmund

Drei Rückkehrer für BVB-Trainer Marco Rose – und neue Sorgen?

Der BVB geht mit drei Rückkehrern in die finale Vorbereitung auf das Freiburg-Heimspiel. Marco Rose freut sich über den Konkurrenzkampf. Ein Stammspieler fehlt allerdings beim Training am Mittwoch.

Das erste Heimspiel des Jahres wird für Borussia Dortmund am Freitagabend (20.30 Uhr, live bei DAZN) zur großen Herausforderung. Der SC Freiburg ist bislang die große Überraschung der Saison und rangiert derzeit auf Champions-League-Rang vier. Will der BVB seine kleine Chance auf die Meisterschaft aufrechterhalten, ist ein Sieg dennoch Pflicht.

BVB-Trio kehrt vor Freiburg-Spiel auf den Trainingsplatz zurück

Da passt es ins Bild, dass sich der Trainingsplatz in Brackel immer weiter füllt. In dieser kurzen Woche freut sich Trainer Marco Rose gleich über drei Rückkehrer: Dan-Axel Zagadou (nach Corona-Infektion), Manuel Akanji (nach Knie-Operation) und Soumaila Coulibaly (nach Muskelverletzung). Dass Zagadou und Akanji schon gegen Freiburg in den Kader zurückkehren, erscheint allerdings unwahrscheinlich. Coulibaly wartet noch auf seinen ersten Profi-Einsatz.

Damit stehen Rose – mit Ausnahme des Langzeitverletzten Mateu Morey – aktuell alle Spieler des Profikaders zur Verfügung. Eine Situation, die für den 45-Jährigen in Dortmund völlig neu ist. Seit seinem Amtsantritt hatte Rose durchweg mit erheblichen Ausfällen zu kämpfen.

Beim BVB reiht sich Mukelverletzung an Mukelverletzung

Schon die Vorbereitung im Sommer verlief extrem holprig, einige EM-Fahrer (Mats Hummels, Emre Can, Raphael Guerreiro) waren angeschlagen von ihren Nationalmannschaften ins Trainingslager nach Bad Ragaz gereist, der Fitnesszustand von Neuzugang Donyell Malen ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Es folgten noch vor Bundesliga-Start zwei Corona-Infektionen. In den folgenden Wochen reihte sich Mukelverletzung an Mukelverletzung. Zwischenzeitlich standen elf Spieler auf der Verletztenliste.

Beim BVB zurück auf dem Trainingsplatz: Dan-Axel Zagadou (r.) und Soumaila Coulibaly. © Groeger

Rose musste immer wieder improvisieren. Doch als Ausrede für die phasenweise schwachen Auftritte seiner Mannschaf wollte er die angespannte Personalsituation nicht gelten lassen – wenngleich sie erheblichen Einfluss auf seine Arbeit hatte. „Man muss sehen, dass der Trainer in dieser Hinrunde kein einziges Mal den kompletten Kader über einen längeren Zeitpunkt hinweg auf dem Trainingsplatz hatte“, betonte Lizenzspielleiter Sebastian Kehl kurz vor dem Jahreswechsel. „Da ist schon die Hoffnung, dass wir im Januar mit Ausnahme von ein, zwei Langzeitverletzten alle an Bord haben und noch mal einen Schritt nach vorne kommen.“

Ein leidiges Thema: Borussia Dortmund und die Standardgegentore

Diese Hoffnung hat sich erfüllt – allerdings gibt es auch neue Sorgen. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten verpasste Raphael Guerreiro die knapp 90-minütige Einheit am Mittwochnachmittag. In Brackel stand das Thema Standards weit oben auf der Agenda. Aus einem einfachen Grund: Kein anderes Team erzielte in dieser Saison so viele Tore nach ruhenden Bällen wie der SC Freiburg (16). Und: Die Schwarzgelben kassierten bis zum 18. Spieltag bereits zehn Standardgegentore.

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BVB-Redaktion
Premium-Jahrgang 1981. Besetzte im Mittelfeld von Rot-Weiß Unna die Acht, bevor die Position überhaupt erfunden wurde. Studium der Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, anschließend ablösefreier Wechsel zu Lensing Media. Im BVB-Team polyvalent einsetzbar.
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