Ein großer Erfolg für den BVB und Sprechchöre für Trainer Lucien Favre

hzKommentar

Der BVB steht zurecht im Achtelfinale der Champions League. Es ist ein großer Erfolg für Team und Trainer Lucien Favre nach einer Hinrunde mit vielen Widrigkeiten. Jürgen Koers kommentiert.

Dortmund

, 11.12.2019, 00:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zehn Spielminuten stand Borussia Dortmund am Dienstagabend mit einem Bein im Achtelfinale. Nach 23 Minuten sogar mit anderthalb: Erst ging der BVB in Führung. Dann traf der FC Barcelona gegen Dortmunds direkten Konkurrenten Inter Mailand. Zur Pause sah das schon wieder anders aus: 1:1 auf beiden Plätzen. Das Szenario: Der BVB steigt ab in die Europa League. Eine emotionale Schlittenfahrt.

Dieser irre spannende Europapokalabend sah den BVB nach einem Herzschlag-Finish im Glück. Also im Achtelfinale der Königsklasse. Neben rund zehn Millionen Euro Prämie für den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften und vielen weiteren achtstelligen Schecks aus den Vermarktungstöpfen gewinnen die Dortmunder an Prestige und Werthaltigkeit. Neben der wirtschaftlichen vor allem natürlich auf der sportlichen Ebene.

Ein großer Erfolg für die Mannschaft und Trainer Favre

Wie im Vorjahr den Einzug in die K.o.-Runde der europäischen Königsklasse perfekt zu machen, das darf allen voran diese Dortmunder Mannschaft mit ihrem Trainer Lucien Favre als großen Erfolg verbuchen. Anders als vor Jahresfrist kämpfte die Borussia in der ersten Saisonhälfte mit wilden Formschwankungen und großen Widrigkeiten. Und setzte sich unter dem Strich trotzdem und damit auch zurecht durch.

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Champions League, 6. Spieltag: BVB - Slavia Prag 2:1 (1:1)

Die Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Slavia Prag.
10.12.2019
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Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Slavia Prag.© dpa
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Nach dem Ende der eigenen Partie ertönte auch der Schlusspfiff in Mailand: Barcelona hatte sportlich hochachtungsvoll in Italien gewonnen, der BVB durfte feiern. Und tat das auch vor den Fans, erst vor der Südtribüne, dann auf der Ehrenrunde.

Für den BVB muss im Achtelfinale nicht Schluss sein

Zeitweise mittendrin: Lucien Favre. Auf den Rängen ertönten gefühlt erstmals „Lulu“-Sprechchöre in Anlehnung an seinen Kosenamen. Selten hat man den Schweizer so ausgelassen fröhlich gesehen in seiner Zeit in Dortmund. Jeder einzelne Spieler bekam eine dicke Umarmung. Favre grinste über beide Ohren. Bilder, an die sich die Besucher im Signal Iduna Park gerne gewöhnen würden.

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Zehn Punkte zu sammeln in dieser schwersten aller aktuellen Champions-League-Gruppen mit den besten Mannschaften aus Spanien und Italien ist aller Ehren wert. Das Überwintern in der Königsklasse gehörte zu den großen Wünschen vor der Saison. Das erste Ziel ist also erfüllt. Knüpft der BVB in der K.o.-Runde an die besten Halbzeiten gegen Barca oder Inter an, muss im Achtelfinale nicht Schluss sein.

BVB muss nun in der Bundesliga nachlegen

Bis es Ende Februar um weitergehende Hoffnungen geht, verstreicht aber noch viel Zeit. Vor dem Träumen steht die Arbeit: Im Brot-und-Butter-Geschäft Bundesliga muss sich Borussia Dortmund erneut für die Champions League qualifizieren. Alles andere ist ab jetzt Zugabe. Und die hat sich der BVB verdient!

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