"Einfach nur lahm"

Klopp nach 5:1-Sieg

RHEINE Vor 3624 Fans im Rheiner Auto-Senger-Stadion legte Borussia Dortmund am Sonntag zwar los wie die schwarzgelbe Feuerwehr, doch am Ende stand nur ein karger 5:1 (3:1)-Sieg über den sechs Klassen tiefer kickenden FCE Rheine.

von Von Christoph Niemeyer

, 05.07.2009, 21:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
"Einfach nur lahm"

Alles andere als zufrieden: BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Wie‘s geht, zeigte Sturmpartner und Neuzugang Dimitar Rangelov. Er nickte eine Maßflanke von Tamas Hajnal zum 1:0 (13.) für den Gast ein. Valdez hatte genau zugeschaut, nur zwei Minuten später umkurvte er Rheines Keeper Sandtel und lief mit der Kugel ins leere Tor (15.). Als „Kuba“ Blaszczykowski auf 3:0 (19.) erhöhte, drohte Rheine eine Packung. Dann war‘s vorbei mit der BVB-Effektivität. Natürlich blieb die Borussia dominant, doch jetzt durfte auch Rheine mal. Kapitän Christoph Klein-Reesink hätte in seinem Abschiedsspiel gegen seinen Lieblings-Klub BVB nur zu gern getroffen, hatte aber zweimal Pech (21./23.). Dennoch verkürzte die Eintracht: Ungru bediente Asllani (44.), der mit einem Linksschuss ins kurze Eck Roman Weidenfeller überwand. Nur noch 1:3, auch wenn Mats Hummels vehement Abseits reklamierte.

Zur zweiten Hälfte schickte BVB-Trainer Jürgen Klopp elf frische Spieler auf den Rasen. Doch Dortmund I b verstand es trotz geschätzter 85 Prozent Ballbesitz nicht, sich entscheidend durchsetzen. Erst in der Schlussphase erhöhte Dortmund durch Alex Frei (81.) und den oft zu unpräzise agierenden Neuzugang Markus Feulner auf 5:1 (83.). So fiel der Schluss-Applaus eher mau aus. Dabei hätte vor allem der FCE Beifall verdient gehabt. BVB-Trainer Jürgen Klopp war nicht begeistert. „Wir haben nach dem 3:0 das Fußballspielen eingestellt. Das war einfach nur lahm“, monierte er zur Pause. Und legte nach dem Abpfiff nach: „Das war alles andere als gut. Über dieses Spiel wird noch zu reden sein.“

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