Einige Veränderungen: BVB darf gegen Freiburg erneut Fans empfangen

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Auch gegen den SC Freiburg dürfen Fans von Borussia Dortmund wieder teilweise in den Signal Iduna Park. Doch es gibt am Samstagnachmittag einige Veränderungen.

Dortmund

, 28.09.2020, 18:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die ersten Signale, die die BVB-Bosse am Montag aus dem Dortmunder Rathaus erreichten, klangen verheißungsvoll. Steigen die Corona-Infektionszahlen in der Region nicht noch plötzlich sprunghaft an, werden am Samstag (15.30 Uhr) wieder Fans ihrer Borussia live im Stadion zusehen können.

Stadt Dortmund könnte sogar mehr als 10.000 BVB-Fans erlauben

Wie viele Personen genau auf den Rängen Platz bekommen werden, ist noch offen. Dass die Kapazität von 10.000, wie zum Saisonauftakt gegen Mönchengladbach erfolgreich erprobt, wieder freigegeben wird, gilt nach Informationen der Ruhr Nachrichten als sicher. Nicht ausgeschlossen ist zudem, dass die Stadt Dortmund sogar eine höhere Kapazität zulassen wird, die zuständigen Behörden wollen am Dienstagmittag dazu Stellung beziehen.

Borussia Dortmund wäre auch für ein Zuschaueraufkommen gegen den SC Freiburg jenseits der 10.000 gewappnet. „Das könnten wir stemmen“, sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer auf Anfrage, „die erfolgreiche Abwicklung rund um das Gladbach-Spiel hat gezeigt, dass wir gut darauf vorbereitet sind.“

Mehr Ticketbewerber bei BVB – Freiburg

Die – Stand Montagabend – zur Verfügung stehenden 10.000 Tickets für das Spiel sind bereits vergeben, die Zahl der Ticket-Bewerber aus dem Dauerkarten-Kundenstamm der Borussia lag deutlich höher. Die Partie am Samstag dürfte also auch dann ausverkauft sein, sollte das Kontingent am Dienstag von den Behörden noch deutlich ausgeweitet werden.

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Laut Cramer stehe der Klub „in einem sehr engen und sehr guten Austausch mit den Dortmunder Behörden“ und habe die Zeit seit dem Gladbach-Spiel genutzt, die Abwicklung der Fanströme unter Maßgabe der Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien zu optimieren. Die Maskenpflicht auf den Zuwegen zum Stadion soll noch stärker in den Fokus rücken, auch kleinere technische Probleme, die zum Start bei den Einlasskontrollen auftraten, sollen behoben werden.

BVB-Tickets werden weiterhin personalisiert

Bestehen bleibe die Personalisierung der Tickets. „Wir müssen sicherstellen, dass in einem Infektionsfall nachverfolgbar bleibt, wer neben wem gesessen hat“, erklärt Carsten Cramer. Jeder Ticketkäufer müsse deshalb bei der Borussia seine persönlichen Daten hinterlegen. Das Dortmunder Publikum am ersten Spieltag habe sich als „sehr verständnisvoll“ erwiesen. Auch, was die Einteilung bei Ein- und Auslass in feste Zeitfenster betrifft. „Das hat sich in der Praxis bewährt und wir werden es genauso erneut anwenden“, blickt Cramer voraus. Auch die baulichen Anpassungen im Stadion wie das Einbahnstraßen-System in den Sanitärbereichen und das eingeschränkte Speisen- und Getränkeangebot sowie die strikte Trennung der einzelnen Tribünenblöcke bleibe bestehen.

Verändern wird sich die Zusammensetzung des Publikums aus regionaler Sicht. Fans des Gästeteams und Fans, die ihren Wohnsitz außerhalb von NRW ausweisen, bleiben zwar weiterhin von Spielen im Signal Iduna Park ausgeschlossen. Doch galt am ersten Spieltag noch die strikte Quote „75 Prozent der Zuschauer müssen aus Dortmund kommen“, so wird dies zum Freiburg-Spiel deutlich gelockert.

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Nach Informationen der Ruhr Nachrichten richtet sich nun der Fokus darauf, wie hoch die aktuellen Infektionsraten in den Wohnorten und Landkreisen der Ticket-Bewerber sind. Zuschauer aus den derzeitigen „Corona-Hotspots“ Hamm oder Remscheid können demnach nicht zugelassen werden. Zuschauer aus allen NRW-Regionen mit niedrigen Infektionsraten dagegen schon.

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