Fix ist (noch) nix: Lehmann-Deal in der Schwebe - aber gute Karten bei Hummels

DORTMUND Freitag ist der Stichtag. Freitag wissen alle mehr, pünktlich zum ersten Aufgalopp 2008. Kommt er, kommt er nicht? Die Personalie Jens Lehmann diktiert seit Weihnachten das Geschehen rund um den BVB.

von Von Thomas Rellmann

, 02.01.2008, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fix ist (noch) nix: Lehmann-Deal in der Schwebe - aber gute Karten bei Hummels

Mats Hummels im Anflug auf Dortmund.

Eine Entscheidung, ob der Transfer des Nationalkeepers zurück nach Dortmund zustande kommt oder nicht, war auch am Mittwoch noch nicht gefallen. Doch Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer der KGaA, klang nicht eben pessimistisch, als er verkündete: „Spruchreif ist noch nichts, aber ich denke, dass wir bis Freitag etwas auf die Beine gestellt haben werden.“ Aus diesem Anlass hat der BVB bereits eine Pressekonferenz angesetzt, die nach der ersten morgendlichen Einheit der Schützlinge von Thomas Doll in der Mittagszeit Klarheit bringen soll.

Doppel-Suche

„Wir suchen parallel, einen Torwart und einen Rechtsverteidiger“, betont Watzke. Für die neue Nummer eins, die den schulterlädierten Roman Weidenfeller ersetzen soll, bleibt Lehmann der ausgemachte Favorit. Klar ist, dass Borussia somit Marc Ziegler, der in drei Ligaspielen ohne Gegentor blieb, das Vertrauen entzieht. Der 31-Jährige bleibt Bankdrücker und würde bei Weidenfellers Genesung sogar ins dritte Glied zurück fallen.

Schwieriger ist es aktuell, den Dortmunder Wunschkandidaten für die Rechtsverteidigerposition auszumachen. Nach Andreas Hinkels Absage und der Übereinkunft, dass der Brasilianer Etto (Dinamo Zagreb) nicht die Idealbesetzung wäre, steht der BVB unter Zugzwang. Zumal Philipp Degen aus der Reha in der Schweiz verlauten ließ, dass er beim Trainingsauftakt noch fehlen wird. „Erst bei 100 Prozent“, wolle er einsteigen. Spätestens im Trainingslager in Marbella (10. bis 17. Januar). Unterdessen zeichnet sich zumindest ein perspektivischer Zugang in der Winterpause ab. Mats Hummels (19, Bayern München II) soll dem Vernehmen nach für 18 Monate ausgeliehen werden. Dem Innenverteidiger prognostizieren an der Säbener Straße durch die Bank alle Verantwortlichen eine glänzende Zukunft.

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