„Für immer Westfalenstadion“: Signal Iduna Park feiert 46. Geburtstag

Borussia Dortmund

Der BVB trägt seine Heimspiele im „Westfalenstadion“ aus, der Signal Iduna Park ziert seit nun 46 Jahren die Dortmunder Skyline. Eine Liebeserklärung.

Dortmund

, 02.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Dortmunder Fans schwenken eine BVB-Fahne mit der Aufschrift "Für immer Westfalenstadion" vor dem Spiel.

Die Dortmunder Fans schwenken eine BVB-Fahne mit der Aufschrift "Für immer Westfalenstadion" vor dem Spiel. © Guido Kirchner

Was wäre Borussia Dortmund nur ohne sein „Westfalenstadion“? Der Signal Iduna Park gehört zum BVB wie das Pils mit der Bratwurst zum Fußball. Vor 46 Jahren ist „der Tempel“ eröffnet worden – und hat seitdem einiges erlebt. Jedenfalls mehr als jetzt, die Coronavirus-Pandemie lässt die Ränge leer bleiben. Hoffentlich nicht mehr allzu lange.

Der Stadionbesuch, der allen fehlt

Den einen fehlt Klopapier, die anderen bekommen kein Mehl. Nudeln sind jetzt auch nicht so oft zu sehen im Supermarktregal. Was aber wirklich fehlt, ist der Fußball. B‘russia. Die Süd. Samstag, 15.30 Uhr, Heimspiel.

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Am Donnerstag, 2. April, feiert der Signal Iduna Park seinen 46. Geburtstag. Allein. Dabei sollten am Samstag eigentlich die Bayern zu Gast sein. Gut, man kann sich coolere Partygäste wünschen. Eine schwarzgelbe Sause wäre es trotzdem geworden. Trotz Geburtstag müssen Fans und Zuschauer aber noch weiter auf ihren Stadionbesuch verzichten. Geht halt nicht anders. Die Vernunft siegt schließlich, die Sehnsucht jedoch bleibt.

„Westalenstadion“ feiert Geburtstag: schwarzgelber Sehnsuchtsort

Die Sehnsucht nach einem prickelnden You‘ll Never Walk Alone. Die Sehnsucht nach einer Umarmung des Fremden nebenan im Block, der im Moment des Führungstreffers vertrauter nicht sein könnte. Die Sehnsucht nach kalten Tropfen, die langsam die Wirbelsäule entlang kriechen, weil der Schal im Nacken im Angesicht der Bierdusche seinem Job nicht nachgekommen ist.

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Einen schöneren Ort kann man sich nun wirklich nicht vorstellen, als dieses am 2. April 1974 eröffnete Stadion. Samstagnachmittags kurz vor halb vier, wenn die Sonne langsam über die Ecke zwischen Gelber Wand und Westtribüne auf den grünen Rasen lugt. Wenn die Spieler noch nicht bereit zum Anstoß sind, weil sie sich vor Spielbeginn von ihren Fans liebkosen lassen. Wenn das „B‘russia“-Fortissimo erklingt.

Signal Iduna Park als Wohnzimmer

In 46 Jahren hat das Dortmunder „Westfalenstadion“, der Signal Iduna Park, für viele Gänsehautmomente gesorgt, beherbergte Freud und Leid, ließ Alltagssorgen vergessen, wurde für viele zum Wohnzimmer. Und den 47. Geburtstag, den feiern wir dann alle wieder gemeinsam – in diesem „schönsten Stadion der Welt“.

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