Hans-Joachim Watzke über Druck und Anfield

Das BVB-Interview

Borussia Dortmund steht im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Liverpool ein Kraftakt bevor. Noch nie konnte eine deutsche Mannschaft an der legendären Anfield Road gewinnen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht dem Spiel allerdings gelassen entgegen, wie er im Interview verrät.

DORTMUND

, 13.04.2016, 14:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.

Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.

Wie sehen Sie die Ausgangslage vor dem Rückspiel? Ich weiß, dass die Mannschaft zu 120 Prozent bereit ist. Wir lassen uns da auch nicht beirren, auch nicht von Leuten, die drei Monate lang schreiben, dass Bayern schon Meister ist und sich anschließend wundern, dass wir in Schalke rotieren. Wir sind auf dieses Spiel fixiert.

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Der BVB auf dem Weg zum Spiel beim FC Liverpool

Der BVB auf dem Weg nach Liverpool - hier gibt's die Bilder vom Flughafen Dortmund.
13.04.2016
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Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
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Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
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Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
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Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
Der BVB auf dem Weg nach Liverpool.© Foto: Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Was muss der BVB im Vergleich zum Hinspiel anders machen? Eine Runde im Europapokal hat immer zwei Spiele. Man muss auch sagen, dass dieser Heimvorteil seit langem nur noch fiktiv ist, weil man zu Hause erstmal verhindern muss, ein Gegentor zu bekommen. Und diese ganze Wiedersehensarie ist jetzt auch durch. Also können wir total fokussiert nach Liverpool fahren. Aber wenn ich höre, dass der Druck auf uns größer ist als auf Liverpool, dann lache ich mich tot - weil ich weiß eines ganz genau: Borussia Dortmund spielt in der kommenden Saison in der Champions League, Liverpool wird nur Champions League spielen, wenn sie die Europa League gewinnen. Von daher brauchen wir auch nicht über Druck reden.

Herrscht beim BVB - in Anlehnung an die "Reds" - Alarmstufe Rot? Es ist ein Topspiel. Einer scheidet aus, so ist das nun einmal im Leben. Bei uns ist überhaupt keine Alarmstufe Rot. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir in die Champions League wollen - da sind wir schon seit Wochen drin. Alles, was wir jetzt kriegen, ist ein Zusatzeffekt.

Wie sehen Sie den Mythos Anfield Road? Man kann das ein bisschen relativieren. Viele, die in England aktiv sind und dort gespielt haben, haben mir gesagt, vor 20 Jahren wäre die Stimmung da dramatisch anders gewesen als heute. Das wär die ersten fünf bis zehn Minuten, dann würde es immer ruhiger. Von daher sollten wir uns auch nicht von irgendwelchen Mythen erschlagen lassen, sondern einfach relativ zeitnah das 1:0 schießen - dann wird's da von selbst ruhiger.

Welchen Stellenwert hat die Europa League für Borussia Dortmund? Wie am Sonntag ja gesehen hat, eine sehr große. Das ist der Titel, der uns noch fehlt. Aber man kann einen Titel nicht planen. Die Europa League hat für uns höchsten Stellenwert, aber das hat sie für Liverpool noch in einem viel höheren Maß.  

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