Heftige Kritik: Zeljko Buvac schießt gegen Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp

Borussia Dortmund

Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp und sein Co-Trainer Zeljko Buvac arbeiten jahrelang zusammen, 2018 trennen sich die Wege unerwartet. Nun schießt Buvac scharf gegen seinen ehemaligen Chef.

Dortmund

, 06.10.2020, 12:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dicke Luft: Dortmunds ehemaliger Co-Trainer Zeljko Buvac (l.) hat in einem Interview scharf gegen seinen langjährigen Chef Jürgen Klopp geschossen.

Dicke Luft: Dortmunds ehemaliger Co-Trainer Zeljko Buvac (l.) hat in einem Interview scharf gegen seinen langjährigen Chef Jürgen Klopp geschossen. © picture alliance / dpa

Mehr als 17 Jahre lang waren sie so etwas wie das Traumpaar im Trainer-Geschäft: Jürgen Klopp, der unlängst mit Liverpool untergegangen ist, und sein Co-Trainer Zeljko Buvac arbeiteten nicht nur in Mainz, sondern auch bei Borussia Dortmund und schließlich beim FC Liverpool zusammen. Und das höchst erfolgreich - mit den Nullfünfern gelang der Bundesliga-Aufstieg, in Dortmund feierte das Duo zwei Meisterschaften und einen Pokalsieg. Als Jürgen Klopp und der FC Liverpool 2019 die Champions League gewannen, war Buvac bereits nicht mehr Teil des Trainer-Teams. Über die Gründe der Trennung im April 2018 ist wenig bekannt, nun aber meldet sich der Bosnier zu Wort.

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Der ehemalige BVB-Co-Trainer Buvac ist mittlerweile Sportdirektor bei Dynamo Moskau. In einem Interview mit dem russischen Journalisten Nobel Arustamyan, das auf der Internet-Plattform YouTube zu sehen war, sprach er deutliche Worte. Das Video ist mittlerweile gelöscht, gemäß The Athletic hat der 59-Jährige seinem langjährigen Gefährten Jürgen Klopp allerdings nicht mal zum Titelgewinn in der Premier League gratuliert: „Das habe ich nicht. Ich habe mich für Liverpool, die Fans und die Spieler gefreut, aber ich habe nicht gratuliert.“

Buvac schießt scharf gegen Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp

Spätestens mit dem Bruch der beiden einst Unzertrennlichen vor zwei Jahren war das Tischtuch zwischen Klopp und Buvac zerschnitten. Dass das Verhältnis aber bereits zuvor gelitten hat, verdeutlichen die weiteren Aussagen Buvac‘. „Ich habe den Job des Trainers gemacht, mit Ausnahme der Interviews“, beschreibt der ehemalige Co-Trainer des BVB die Arbeitsteilung mit Jürgen Klopp. Er brauche diese Art von Aufmerksamkeit nicht. Während Buvac also lieber im Stillen arbeitete, stand sein Chef stets im Fokus der Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit.

An Angeboten für Cheftrainer-Posten habe es Buvac im Übrigen nie gemangelt: „Im Moment will ich kein Trainer sein. Wenn mich Barcelona anruft, denke ich darüber nach, sonst nicht. Man sagt, ich bin nur hier, um beschäftigt zu sein und auf eine bessere Chance zu warten. Aber wenn man wüsste, welche Angebote ich während meiner Pause abgelehnt habe, würde man das nicht sagen.“

Buvac und Klopp: Ex-BVB-Trainer gehen wohl für immer getrennte Wege

Eines steht allerdings fest: Eine erneute Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp dürfte ausgeschlossen sein. Spätestens jetzt scheint das Tischtuch zwischen dem Ex-BVB-Trainer und seinem ehemaligen Co-Trainer endgültig zerschnitten.

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