Hoffenheim gegen BVB: DFL sucht nach Lösung für Bundesliga-Übertragung

Borussia Dortmund

Der BVB ist in der Bundesliga am Samstag zu Gast bei 1899 Hoffenheim. Weil es immer mehr Corona-Risikogebiete gibt, entwickelt sich die TV-Übertragung zu einer Herausforderung.

Dortmund

13.10.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der BVB ist am Samstag in der Bundesliga bei 1899 Hoffenheim zu Gast.

Der BVB ist am Samstag in der Bundesliga bei 1899 Hoffenheim zu Gast. © imago / Sven Simon

Die TV-Übertragungen des kommenden Bundesliga-Spieltags entwickeln sich wegen der zunehmenden Zahl der Corona-Risikogebiete innerhalb Deutschlands laut „Kicker“ zu einer Herausforderung. Menschen aus Risikogebieten dürfen laut des Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht zum Arbeiten in die Stadien - davon betroffen sind inzwischen auch viele Mitarbeiter der TV-Sender wie Kameraleute, Reporter und Techniker. Die DFL sucht nun nach Lösungen. Denkbar sind Corona-Schnelltests.

München und Köln werden derzeit als Risikogebiet eingestuft

Sky etwa hat seinen Sitz in der Nähe von München. Die „Sportschau“ der ARD wird in Köln produziert. In beiden Städten liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit über 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner. „Es könnte sein, dass unsere Kommentatoren nicht aus dem Stadion, sondern aus dem Studio kommentieren“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der „Bild“. „Solange die Produktionsgesellschaft Sportcast Bilder vom Spiel liefert, wird die Sportschau auch stattfinden.“

Schon bei mehr als 35 Neuinfektionen/100.000 Einwohner ist in dem Konzept der DFL das Level „hoch“ erreicht. Diese Stufe hat auch Auswirkungen auf Höchstgrenzen in den einzelnen Bereichen eines Stadions. So dürfen im Vergleich zur mittleren Stufe nur vier statt fünf Schiedsrichter in den Innenraum, Funktionsteams dürfen nur 20 statt 26 Mitglieder umfassen. Auch die Zahl der Balljungen, Sanitäter, Ordner und Greenkeeper sinkt beispielsweise.

Von dpa

Lesen Sie jetzt