Julian Weigl: Klärendes Gespräch mit BVB-Trainer Favre

Borussia Dortmund

Nach einer schwierigen Saison 18/19 hat sich Julian Weigl seinen Stammplatz beim BVB zurückerkämpft. Mit dazu beigetragen hat ein klärendes Gespräch mit Trainer Lucien Favre.

Dortmund

, 08.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Weigl: Klärendes Gespräch mit BVB-Trainer Favre

Führten in Bad Ragaz ein wichtiges Gespräch: Julian Weigl und Lucien Favre. © imago/Bielefeld

Weigl stand in bislang allen fünf Pflichtspielen der neuen Spielzeit in der Startelf - jeweils im defensiven Mittelfeld. „Nach fast zwei Jahren ist es die erste Vorbereitung, die ich komplett mitmachen konnte, weil ich sonst immer verletzt war. Ich konnte dem Trainer längere Zeit zeigen, welch Qualitäten ich auf der Sechs habe“ erklärte der 24-Jährige gegenüber „Sky“. „Der Trainer hat mir das Vertrauen gegeben, weil die Vorbereitung gut war und ich voll im Saft bin.“

Weigl löbt Witsel in den höchsten Tönen

Lucien Favre war es auch, der Weigl im Sommer davon überzeugte, bei Borussia Dortmund zu bleiben. „Es gab ein wichtiges Gespräch zwischen dem Trainer und mir im Trainingslager in Bad Ragaz, wo noch nicht ganz klar war, wie meine Zukunft aussehen wird. Er hat mir erzählt, dass er gesehen hat, dass das Zusammenspiel mit Axel Witsel funktionieren kann, ich in einer guten Form bin und große Chancen habe, zu spielen.“

Jetzt lesen

Seinen Nebenmann im defensiven Mittelfeld lobt Weigl in den höchsten Tönen: „Axel bringt unglaublich viel Erfahrung und Qualität mit. Jeder ist davon beeindruckt, mit was für einer Selbstverständlichkeit er auftritt. Er ist vor allem ein Spieler, der in mäßigen Spielen Ruhe reinbringen kann, weil er fast keinen Ball verliert und in engen Situation die Übersicht behält. Ich komme sehr, sehr gut mit ihm zurecht.“

Weigl sieht kein Mentalitätsproblem beim BVB

Trotz des enttäuschenden Auftritts bei Union Berlin (1:3) sieht Weigl kein Mentalitätsproblem: „Ich glaube nicht, dass es jemandem aus der Mannschaft an der Einstellung fehlt, aber wir müssen nach Spielen wie gegen Union Berlin analysieren, wo die Fehler lagen und diese klar ansprechen. Wir verfolgen alle ein Ziel, deswegen müssen wir auch solche Spiele annehmen, um uns verbessern zu können.“

Lesen Sie jetzt