Kehl: „Hoffentlich kommen alle BVB-Nationalspieler gesund zurück“

Borussia Dortmund

Für den BVB beginnt mit dem Hoffenheim-Spiel die intensivste Phase der Saison. Sebastian Kehl freut sich auf reizvolle Aufgaben, weiß aber auch um die Risiken der Englischen Wochen in Serie.

Dortmund

, 13.10.2020, 19:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl sagt über seine Vertragsverlängerung: „Es ist eine gute Entscheidung für beide Seiten.“

BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl sagt über seine Vertragsverlängerung: „Es ist eine gute Entscheidung für beide Seiten.“ © Groeger

Die Tinte unter seinem neuen Arbeitspapier ist getrocknet. 24 Stunden nach seiner Vertragsverlängerung stellte sich Sebastian Kehl am Dienstag in einer Medienrunde den Fragen der Journalisten. Der Leiter der BVB-Lizenzspieler sprach auch über die sportlichen Herausforderungen der nächsten Tage und die angespannte Personallage.


Sebastian Kehl über …


… seine Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2022: „Ich freue mich über die Verlängerung. Es war sicher keine Überraschung mehr, wir hatten gute Gespräche, ich hatte gewisse Vorstellungen. Jetzt haben wir um ein Jahr verlängert, so dass die sportlich-strategische Ausrichtung bis 2022 steht. Es ist eine gute Entscheidung für beide Seiten.“


… über eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc: „Das ist kein Prozess, der jetzt erst in Gang kommt, das erstreckt sich schon über Monate, ich bin mit Aki Watzke und Michael Zorc fast im täglichen Austausch, dieser Austausch wird jetzt noch tiefgreifender sein. Es ist alles sehr gut im Fluss und es geht darum, dass wir uns alle unterstützen und zusammenarbeiten, damit der Klub erfolgreich ist.“

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… den Reiz, nach Michael Zorc der neue Sportdirektor des BVB zu werden: „Ich denke erst einmal an die Zeit bis 2022, mein jetziger Job macht mir eine Menge Spaß, ich werde dann 20 Jahre beim BVB sein. Ich möchte mich auf das Hier und jetzt konzentrieren.“


… die nächsten sportlichen Herausforderungen: „Hoffentlich kommen am Donnerstag alle Nationalspieler gesund nach Dortmund zurück, einige absolvieren ja noch ein Spiel. Auf uns warten tolle Spiele, aber auch intensive Wochen. Die Champions League beginnt, die Anspannung steigt. Zuvor haben wir noch eine reizvolle Aufgabe in Hoffenheim, da sahen wir in der jüngsten Vergangenheit nicht immer so gut aus. Dort zu gewinnen wird das erste Ziel sein.“

… die erhöhten Anforderungen durch die Corona-Pandemie: „Es dreht sich natürlich derzeit viel um Corona, trotzdem versuchen wir den Fokus so gut es geht auf das Sportliche zu lenken. Die vielen Reisen und Corona-Bedingungen und die höhere Belastung durch Länderspiele, all das ist nicht ganz einfach, aber wir wollen trotzdem erfolgreich sein.“


… die extrem kurze Vorbereitungszeit auf das Spiel gegen Hoffenheim: „Das wird nicht ganz einfach sein. Denn die Nationalspieler müssen nach ihrer Rückkehr am Donnerstag zunächst eine Corona-Testung durchlaufen und können erst nachdem die Testergebnisse vorliegen wieder in unser Training integriert werden. Die Zeit bis zum Spiel am Samstag ist also sehr kurz.“


… den aufgrund eines positiven Corona-Tests isolierten Manuel Akanji:Manuel geht es gut, das ist das Allerwichtigste. Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Was das Spiel gegen Lazio Rom am Dienstag angeht, werden wir noch abwarten müssen. Wir müssen mit diesem Fall behutsam umgehen, weil die Gesundheit des Spielers am wichtigsten ist.“

… den Muskelfaserriss von Nico Schulz: „Dieser Ausfall macht es uns nicht einfacher. Der Trainer macht sich viele Gedanken, wie er das personell lösen wird. Unser Kader ist aber so gut besetzt, dass es mehrere Szenarien geben kann und personelle Ausfälle dürfen keine Ausrede dafür sein, dass wir nicht erfolgreich sein können.“


… Thorgan Hazard: „Es geht ihm nach seinem Muskelfaserriss deutlich besser. Aber bis zum Spiel am Samstag wird es eng, ein abschließendes Urteil können wir noch nicht fällen. Aber es geht ja nicht nur um dieses eine Spiel in Hoffenheim, sondern es kommen noch einige schwere Wochen in denen wir ihn brauchen werden. Also werden wir auch in seinem Fall behutsam vorgehen.“

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