Kontaktarmes Training in Kleingruppen - BVB-Profis erhöhen den Umfang

Borussia Dortmund

Die BVB-Profis erhöhen ab Montag den Trainingsumfang. In Brackel wird dann in Kleingruppen trainiert - das bedarf einer umfangreichen Organisation.

Dortmund

, 05.04.2020, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Montag ist für Erling Haaland und die BVB-Profis wieder Training in Kleingruppen erlaubt.

Ab Montag ist für Erling Haaland und die BVB-Profis wieder Training in Kleingruppen erlaubt. © Marvin K. Hoffmann

Reguläres Mannschaftstraining, wie man es vor Corona kannte, wird es bei Borussia Dortmund auch am Montag noch nicht wieder geben. Die Mannschaft, teilte der Klub am Sonntag mit, werde auch in der kommenden Woche während der Trainingseinheiten „die behördlichen Vorgaben für Berufssportler weiterhin befolgen“.

BVB-Spieler nutzen das weitläufige Trainingsgelände in Brackel

Konkret heißt dies, dass das Profitraining nur in begrenztem Umfang „und nach den aktuellen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben“ sowie „kontaktarm“ ausgeführt wird. „Wir achten auf Abstände. Zweikämpfe wird es nicht geben“, hieß es vom BVB.

Nachdem der Klub zu Beginn der Vorwoche schon leichtes Balltraining in Zweiergruppen organisierte, sollen nun mehrere Kleingruppen miteinander trainieren. Auch dafür will der BVB die Möglichkeiten, die das weitläufige Trainingsgelände in Brackel bietet, nutzen. Auch sollen die Spieler sich weiterhin in ihren eigenen Wohnungen und Häusern umziehen, duschen und Essen. Speisen zum Mitnehmen werden angeboten.

Stadt Dortmund erlässt Ausnahmeregelung für Profi-Sportler

Zumindest bis zum Ende der neuen Woche sollen die Trainingseinheiten nach diesem Muster ablaufen. Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen hatte am Dienstag vergangener Woche die Erlaubnis zu einer Rückkehr in eine Form von Mannschaftstraining unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen bestätigt.

„Wenn Marco Reus, Axel Witsel oder Roman Bürki durch Dortmund joggen, erregt das zu große Aufmerksamkeit“, erklärte der CDU-Politiker die Ausnahmeregelung. Das Gesundheitsministerium hatte in einem Schreiben klargestellt, dass Profisportler einen Beruf haben und dass sie in ihrer Berufsausübung nicht beschränkt werden dürfen. Am Ende der neuen Woche soll die Lage dann neu bewertet werden.

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