Lukasz Piszczek geht als unverzichtbarer BVB-Bestandteil in sein letztes Profijahr

hzBorussia Dortmund

Lukasz Piszczek geht in sein letztes Profi-Jahr bei Borussia Dortmund. Der Teamsenior muss mehr denn je auf die Signale seines Körpers hören - ist aber weiterhin ein unverzichtbarer BVB-Bestandteil.

Dortmund

, 09.07.2019, 16:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Zeiten sind vorbei, in denen Lukasz Piszczek wie eine Nähmaschine die Außenbahn rauf- und wieder runtergespurtet ist. Ohne Unterlass, mit hoher Drehzahl und bemerkenswerter Präzision bei der abschließenden Flanke. Unter Jürgen Klopp perfektionierte er auf diese Art und Weise das Offensivspiel über die Seite und war stilbildend für die neue Definition des modernen Außenverteidigers. „Mir hat das gefallen, weil ich jung war und es hinten sowieso nicht ausgehalten habe“, hat Piszczek mal launig in einem Interview mit dieser Redaktion verraten. Mittlerweile ist der Teamsenior in den Reihen der Borussia 34 Jahre alt - spurtet deutlich seltener und muss deutlich intensiver auf die Signale seines Körpers hören.

Piszczeks letztes BVB-Jahr soll perfektes Ende finden

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Piszczek hat sie bereits in der ersten Woche der Saisonvorbereitung vernommen. Er verpasste eine Einheit am Freitag, er verpasste die Einheit am Dienstagvormittag, bei der er immerhin parallel zu den Kollegen ein individuelles Programm absolvierte. Muskuläre Probleme habe der Pole, teilte der BVB mit. Das ließ aufhorchen, denn so üppig, wie man meinen könnte, ist Borussia Dortmund derzeit rechts hinten gar nicht besetzt. Achraf Hakimi genießt noch Urlaub nach seiner Teilnahme am Afrika-Cup, der Marokkaner wird erst in der zweiten Juli-Hälfte wieder zur Mannschaft stoßen. Jeremy Toljan leitete am Dienstag seinen Wechsel nach Italien zu Sassuolo Calcio in die Wege. Und der junge Mateu Moray muss nach einem Jahr Verletzungspause erst einmal an die Belastungen in einer Profimannschaft herangeführt werden und ist vorerst nicht eingeplant. Auch er pausierte am Dienstag. Als Alternative bleibt Favre momentan damit nur der umgeschulte Mittelfeldspieler Marius Wolf.

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Piszczeks letztes Jahr als Profi beginnt wenig verheißungsvoll, soll aber nach dem Willen aller ein perfektes Ende finden. Der nach Marcel Schmelzer dienstälteste BVB-Profi ist - wenn er gesund ist - auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Mannschaft. Piszczek hat seine Spielweise angepasst. „Mein Spiel ist jetzt ausgeglichener“, sagt der Pole, „es geht auch um Verantwortung auf dem Platz, darum, im richtigen Moment abzusichern.“

Piszczek wird nach Polen zurückkehren

Zwei Meisterschaften hat Lukasz Piszczek mit der Borussia gefeiert, zwei Pokalsiege kamen als Titel noch hinzu. Dazu das Finale in der Champions League. Piszczek hat mit seinem Wechsel zum BVB 2010 alles richtig gemacht. Er fühlte sich wohl, der Erfolg war da. Gründe, noch einmal den Verein zu wechseln, „hat es eigentlich nie gegeben.“

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BVB-Training in Brackel am 9. Juli

Der BVB geht in die zweite Woche der Sommervorbereitung. Hier gibt's die Bilder aus Brackel.
09.07.2019
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BVB-Training in Brackel am 9. Juli.© Guido Kirchner
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Schlagworte Fußball

Stand jetzt ist dann im Sommer 2020 Schluss mit dem Leistungssport. Piszczek wird nach Polen zurückkehren, in seiner Heimatstadt Goczałkowice-Zdroj hat er im vergangenen Herbst den ersten Spatenstich für seine geplante Fußball-Akademie persönlich vorgenommen. Drei Fußballplätze sollen dort entstehen. Wenn die Beine mitmachen, ist auch nicht ausgeschlossen, dass er es seinem Landsmann und Kumpel „Kuba“ Blaszczykowski gleichtut, der ohne Gage seine Karriere in seiner Heimat ausklingen lässt.

„Wir müssen die ganze Saison konstant sein“

Noch ist es aber nicht so weit, noch hat auch Lukasz Piszczek große Ziele. „Wir müssen die ganze Saison konstant sein“, hat Piszczek gefordert. Das war im vergangenen Oktober, nach einem bemerkenswerten Saisonstart des reformierten BVB. Am Ende reichte es aber bekanntlich ganz knapp nicht. Piszczeks Aussage gilt daher erst recht für die neue Spielzeit. Dortmund mit dem fünften Titel zu verlassen, das wäre ein krönender Abschluss.

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