Männer-WGs im DFB-Camp: BVB-Profi Emre Can als Mitbewohner heiß begehrt

Gaudi-WG oder Mehrgenerationenhaus – die deutschen Nationalspieler leben in kleinen WGs in ihrem EM-Quartier. BVB-Profi Emre Can ist als Mitbewohner heiß begehrt.
BVB-Profi Emre Can (2.v.r.) ist als Mitbewohner heiß begehrt. © picture alliance/dpa

Im „Home Ground“ auf dem weitläufigen Campus des DFB-Ausrüsters haben sich die deutschen Fußball-Nationalspieler inzwischen in ihren Drei- bis Vier-Mann-WGs eingewöhnt. Jetzt haben Oliver Bierhoff als Direktor der Nationalmannschaften und Ilkay Gündogan verraten, wie es zu den Wohngemeinschaften gekommen ist.

BVB-Abwehrchef Mats Hummels gehört zu den „sieben Kapitänen“ im DFB-Team

„Im ersten Schritt haben wir die sieben Kapitäne festgelegt, das sind die sieben Spieler mit den meisten Länderspielen“, erklärte Bierhoff in Herzogenaurach. Das sind Toni Kroos (102), Thomas Müller (102), Manuel Neuer (100), Mats Hummels (72), Joshua Kimmich (55), Ilkay Gündogan (46) und Antonio Rüdiger (41).

„Dann wurde gelost, aber gleichzeitig darauf geachtet, dass nicht in einem Haus drei oder vier Spieler aus einem Verein sind“, sagte Bierhoff. „Klares Ziel ist natürlich, da auch eine gute Mischung zu haben.“ Also gab es nach der ersten Losrunde nochmal „so zwei, drei Wechsel“. Da kam auch BVB-Profi Emre Can ins Spiel, berichtete Gündogan. „Ich muss gestehen, dass ich mir am Ende ein bisschen Mühe gegeben habe, dass ich vielleicht Emre noch in mein Haus kriege, und hab’s dann auch geschafft“, meinte der frühere Borusse.

Gündogan und BVB-Profi Can wohnen zusammen

Nun wohnt er mit Can, dazu kommen Serge Gnabry und Marcel Halstenberg. Hausvater Gündogan ist zufrieden: „Das ist keine Enttäuschung.“ Es gibt die Gaudi-Wohngruppe mit Thomas Müller und Robin Gosens. Oder das Mehrgenerationenhaus mit Teamsenior Neuer (35) und dem gerade erst volljährig gewordenen Bayern-Youngster Jamal Musiala (18).

Streit um den Abwasch oder zu laut eingestellte Fernseher muss niemand befürchten. Es gibt vier Zimmer mit Bad in den würfeligen Hütten, mehr nicht. „Das sind vier kleine Wohnungen“, sagte Gündogan. „Es gibt kein gemeinsames Wohnzimmer. Das heißt, es gibt nicht wirklich eine Verbindung unter den Wohnungen.“ Erklärtes Ziel der Teamleitung ist es, dass die Spieler sich viel im Freien aufhalten, rund um den Pool entspannen oder bei Tischtennis oder Paddletennis Sport treiben.

Die Verteilung in den DFB-Wohngemeinschaften sieht laut Bild-Zeitung so aus:

  • Joshua Kimmich, Leroy Sané, Kai Havertz, Bernd Leno
  • Thomas Müller, Leon Goretzka, Robin Gosens, Kevin Trapp
  • Toni Kroos, Matthias Ginter, Florian Neuhaus, Christian Günter
  • Antonio Rüdiger, Timo Werner, Robin Koch
  • Ilkay Gündogan, Marcel Halstenberg, Serge Gnabry, Emre Can
  • Mats Hummels, Niklas Süle, Kevin Volland