Mini-Katastrophe abgewendet - Sankt Petersburg erreicht

BVB-Fanreporter: Tag 2

Für den BVB ist es "nur" eine sportliche Herausforderung, für zwei Münsteraner Fußballfans dagegen das größte Abenteuer des Jahres: Felix Lange und Pjer Biederstädt begleiten den BVB zum Champions-League-Achtelfinale nach St. Petersburg - und bewegen sich dabei zu Land, zu Wasser und in der Luft. Zweiter Halt nach sieben Stunden Zugfahrt: St. Petersburg.

Lappeenranta

von Felix Lange und Pjer Biederstädt

, 24.02.2014, 21:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Felix Lange, Linda Rüther und Pjer Biederstädt (v.l.) in St. Petersburg.

Felix Lange, Linda Rüther und Pjer Biederstädt (v.l.) in St. Petersburg.

Die einzige Möglichkeit für 18 Fans zum Bahnhof nach Vainikkala zu kommen, entpuppt sich als Kleinbus. Der Fahrer staunt nicht schlecht. Sein Gesicht verrät, dass er so viele Leute wohl noch nie transportiert hat. Zum Glück ist der Bus ein kleines Raumwunder. Es passt auf den Platz genau. Gerade noch mal gut gegangen.

Endlich in unserem Petersburger Hotel angekommen, erwartet uns Gastgeber Andrej schon mit Kaffee und Kuchen. Russische Gastfreundschaft, die man unmöglich ausschlagen kann. Unterwegs in der Millionen-Metropole haben wir nur wenige BVB-Fans erkennen können. Die meisten verhielten sich den Empfehlungen entsprechend zurückhaltend. Schwarzgelbe Schals und Fahnen waren eher die Ausnahme. 

Nach ausgedehntem Sightseeing und nachgeholter Nahrungsaufnahme haben wir am Zenit-Fanshop zusammen mit Linda, einer 23-jährigen Studentin aus Paderborn, noch ein mittlerweile obligatorisches Mitbringsel besorgt: Den Begegnungsschal. Nett, auch wenn darauf "BVB-Stadion" statt "Westfalenstadion" steht.

Das Abendprogramm wartet noch mit der Erkundung des Petersburger Nachtlebens auf. Mal sehen, ob wir unsere Mitfahrer von heute morgen noch einmal treffen. Aber bitte irgendwo, wo ausreichend Platz für alle ist.

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