Mögliches Doping-Vergehen von Liverpools Sakho

BVB-Gegner in der Europa League

Jürgen Klopp muss im Saisonendspurt mit dem FC Liverpool vorerst auf Mamadou Sakho verzichten. Wie der englische Premier-League-Klub am Samstag mitteilte, untersucht die Europäische Fußball-Union UEFA ein mögliches Doping-Vergehen des Verteidigers.

LIVERPOOL

23.04.2016, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Liverpools Mamadou Sakho muss pausieren, weil er unter Doping-Verdacht steht.

Liverpools Mamadou Sakho muss pausieren, weil er unter Doping-Verdacht steht.

Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, werde man Sakho nicht spielen lassen, hieß es in dem Liverpool-Statement. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP stammt der auffällige Befund nicht aus den Europa-League-Partien der "Reds" gegen Borussia Dortmund, sondern aus dem vorangegangenen Achtelfinale gegen Manchester United. Eine Aussage von Liverpool und der UEFA dazu gab es vorerst nicht.

Individuelle Strafe

Sakho hatte beide Partien gegen den BVB bestritten. Im dramatischen Rückspiel ebnete er Liverpool mit seinem Tor zum 3:3 den Weg zum 4:3-Erfolg, der das Aus der Dortmunder besiegelte.

Auch bei einer Verurteilung Sakhos hätte die Borussia praktisch keine Aussicht auf einen erfolgreichen Einspruch gegen die Wertung. Dopingvergehen im Fußball wurden bislang immer mit individuellen Strafen für den Spieler geahndet.

"Keine Konsequenzen für Liverpool"

"Es ist kritikwürdig, dass das Ergebnis der Probe erst so spät vorliegt. Aber dass wir ausgeschieden sind, haben wir nur uns selbst zuzuschreiben", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc am Rande des Spiels in Stuttgart.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte: "Ich glaube nicht, dass da eine Tür für uns aufgeht. Dem ersten Anschein nach hat das keine Konsequenzen für Liverpool, sondern wenn überhaupt für den Spieler."

Von dpa

   

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