Gegen Lissabon wird Marco Rose einem anderen Spieler die Anweisungen geben müssen: Thorgan Hazard fehlt wegen einer Corona-Infektion. © imago images/Kirchner-Media
Borussia Dortmund

Nach Corona-Infektion: So könnte der BVB ohne Hazard in Lissabon spielen

Der personelle Engpass in der Offensive von Borussia Dortmund spitzt sich durch die Corona-Infektion von Thorgan Hazard noch einmal zu. So könnte der BVB bei Sporting Lissabon ohne Hazard spielen.

Erling Haaland fehlt, Giovanni Reyna ebenfalls. Marius Wolf ist noch nicht fit und hinter Youssoufa Moukoko steht ein Fragezeichen. Die personelle Situation in der Offensive vor dem so wichtigen Champions-League-Spiel bei Sporting Lissabon, sie ist aus Sicht von Borussia Dortmund ohnehin schon bescheiden. Und jetzt auch noch die Corona-Infektion von Thorgan Hazard. Offensiv muss sich Marco Rose also wieder einmal etwas einfallen lassen.

Donyell Malen rutscht auf die Außenbahn, Tigges vorne rein

Gegen den VfB Stuttgart agierte Marco Rose in einem 4-3-3, Donyell Malen gab die einzige Spitze, Marco Reus und eben Thorgan Hazard flankierten ihn. Sollte der BVB-Trainer an diesem System festhalten wollen, könnte Malen auf die Außenbahn rücken, Steffen Tigges – wie schon im Heimspiel gegen Ajax Amsterdam – dann als Stoßstürmer agieren.

Die Alternative zu Tigges wäre Youssoufa Moukoko. Da dessen Augenentzündung allerdings abschließend mit einem Medikament behandelt wurde, für das eine gesonderte Spielgenehmigung bei der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland) angefragt werden musste, fehlte der 17-Jährige zuletzt beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Bislang ist noch nicht bekannt, ob die Freigabe nun vorliegt und der BVB-Stürmer gegen Lissabon spielen darf.

Marco Roses Lieblingssystem mit Raute und zwei Stürmern

Eine andere Variante wäre das vermeintliche Lieblingssystem von Marco Rose, das 4-4-2 mit Mittelfeldraute. In genau dieser könnten wie gewohnt Axel Witsel, Jude Bellingham, Julian Brandt und Marco Reus auflaufen, Donyell Malen dürfte wohl auch mangels Alternativen eine der beiden Positionen im BVB-Sturm bekleiden, neben ihm würden dann entweder Tigges oder Moukoko auflaufen.

Alternativ könnte Rückkehrer Mahmoud Dahoud in die Startelf rücken und den Platz von Marco Reus in der Raute einnehmen, der BVB-Kapitän wiederum in vorderster Reihe an der Seite von Malen stürmen. Vermutlich aber eher ein unwahrscheinliches Szenario, Dahoud kommt gerade erst aus einer langen Verletzungspause. Marco Rose wird ihn langsam wieder heranführen wollen – zu wichtig sind auch die nächsten Aufgaben des BVB in Wolfsburg und gegen die Bayern, für die der Deutsch-Syrer ebenso dringend benötigt wird.

Doppelsechs und flache Vier oder vielleicht doch Dreierkette?

Realistischer ist da durchaus eine flache Viererkette im Mittelfeld mit Witsel und Emre Can auf der Doppelsechs, Brandt und Bellingham auf den Halbpositionen und mit Malen und Reus in der Spitze. Generell aber ein eher defensiv angelegtes System. Da dem BVB aber ja ein Unentschieden reichen würde, um den direkten Vergleich gegen Sporting für sich zu entschieden, nicht undenkbar.

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