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Neuer Schwerpunkt für Michael Zorc nach spektakulärer erster Transferphase des BVB

hzBorussia Dortmund

Stand jetzt muss Lucien Favre mit 34 Spielern zum BVB-Trainingsauftakt im Juli rechnen. Damit die Saisonvorbereitung nicht unnötig kompliziert wird, hat Michael Zorc eine neue Herausforderung zu meistern.

Dortmund

, 26.05.2019 / Lesedauer: 3 min

In Belgien hat Michael Zorc bei einem Kurztrip vor dem Wochenende ein wenig durchgeschnauft nach einer Aufsehen erregenden Transferwoche bei Borussia Dortmund. Binnen 48 Stunden hat der BVB in Nico Schulz, Thorgan Hazard und Julian Brandt drei neue Spieler verpflichtet, die die Qualität in der ohnehin schon zweitbesten Offensive der Bundesliga noch deutlich steigern werden.

Gut 75 Millionen Euro hat Dortmunds Sportdirektor dafür in die Hand genommen, aber de facto ein gutes Geschäft gemacht. Drei neue Spieler für einen, der den Verein verlässt (Christian Pulisic), und das für eine Netto-Investition von circa 25 Millionen Euro – auch von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erntete Zorc dafür „ein dickes Kompliment“.

Nach dieser Woche allerdings dürfte es nun deutlich ruhiger werden. Ein konkretes BVB-Interesse an Mario Mandzukic (33, Juventus Turin) verneinte BVB-Berater Matthias Sammer umgehend und bezeichnete die entsprechenden Meldungen als „Never ending Story“, die es ja schon im vergangenen Jahr gegeben habe.

Morey und Kaastrup kommen als Perspektivspieler

Auf der Zielgeraden befindet sich lediglich die Verpflichtung des 19-jährigen Rechtsverteidiger-Talents Mateu Morey (FC Barcelona), der ablösefrei zum BVB stoßen wird. Das dänische Talent Magnus Kaastrup (19, Aarhus GF) ist nur für die BVB-U23 eingeplant und soll ausgeliehen werden.

Ob es weitere namhafte Transfers geben wird, hängt maßgeblich davon ab, wie sich potenzielle Verkaufskandidaten entscheiden. Bei Abgängen von Julian Weigl oder Raphael Guerreiro würde die Borussia reagieren, ansonsten wird es für Zorc nun vornehmlich darum gehen, den deutlich zu großen Kader zu verkleinern.

Der BVB plant mit keinem seiner Leihspieler

Mit den drei Neuzugängen und sieben Rückkehrern nach dem Ende ihrer Ausleihen stehen ab dem 1. Juli Stand heute 34 (!) Spieler beim BVB unter Vertrag. Mit keinem der sieben verliehenen Spieler (Kagawa, Schürrle, Passlack, Toljan, Isak, Rode, Burnic) plane die Borussia ernsthaft, bestätigte Watzke in einem Mediengespräch am Dienstag vergangener Woche.

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Die Herausforderung für Zorc: Kein potenzieller Interessent wird sich schon zu diesem Zeitpunkt beim BVB melden, sondern auf fallende Preise im Laufe des Juli und August hoffen. Eine Ausnahme könnte Dzenis Burnic sein, den Dynamo Dresden gern behalten würde.

Schwierige Saisonvorbereitung droht

Damit droht zum offiziellen Trainingsstart am 3. Juli auch ohne dann noch fehlende Nationalspieler eine volle BVB-Kabine – und Trainer Lucien Favre eine schwierig zu gestaltende Saisonvorbereitung, in der er auch viele wahrscheinliche Abgänge integrieren und bei Laune halten muss.

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