Reus-Show in Augsburg läutet BVB-Saison mit Pleiten und Pannen ein

Zeitspiel

Borussia Dortmund ist am zweiten Spieltag 14/15 beim FC Augsburg gefordert - die Partie steht sinnbildlich für den Verlauf der Saison. Unser BVB-Zeitspiel.

Dortmund

, 25.09.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Matchwinner gegen Augsburg: Marco Reus.

BVB-Matchwinner gegen Augsburg: Marco Reus. © dpa

Den Saisonstart vor heimischen Fans hat der BVB gegen Bayer Leverkusen beim 0:2 in den Sand gesetzt. Knapp eine Woche später, am 29. August 2014, ist das Team von Trainer Jürgen Klopp beim FC Augsburg gefordert. In der Startelf stehen: Marco Reus, Lukasz Piszczek - und Keeper Marwin Hitz, damals noch für den FCA.

Der BVB legt in Augsburg einen furiosen Start hin

Dortmund startet furios und in der ausverkauften Augsburger Arena nach zehn Minuten in Führung: Marco Reus spielt sich über einen Doppelpass mit Kevin Großkreutz in den Strafraum vollendet zur Führung. Drei Minuten später steht es 2:0. Diesmal findet Reus nach einer Ecke Sokratis, der humorlos einköpft.

Der BVB beherrscht das Spiel und lässt in den ersten 45 Minuten nur eine Chance des FC Augsburg zu. Die Schwarzgelben zeigen typischen Klopp-Fußball: Über wenige Stationen geht es mit vollem Tempo Richtung gegnerisches Tor. Doch ein drittes Tor bleibt Dortmund zunächst verwehrt. Erst in der 78. Minute macht Adrian Ramos per Abstauber alles klar. Auch an der Entstehung dieses Treffers ist Marco Reus beteiligt.

Saison zum Vergessen: Der BVB stürzt auf den letzten Tabellenplatz

Die Entscheidung? Fehlanzeige! Denn nun drehen die Gastgeber plötzlich richtig auf. Raul Bobadilla (82.) und der eingewechselte Tim Matavz (89.) bringen den FCA auf 3:2 heran. Der BVB wackelt, zittert den Sieg aber über die Ziellinie.

Borussia Dortmund erlebt in den folgenden Monaten eine Saison zum Vergessen, den Tiefpunkt erlebt das Klopp-Team bei der 0:1-Niederlage im Rückspiel gegen Augsburg. Der BVB ist Tabellenletzter, startet anschließend aber eine Aufholjagd und schließt die Spielzeit auf Rang sieben ab. Doch der Schock der Achterbahn-Saison sitzt tief. Jürgen Klopp nimmt nach sieben Jahren seinen Hut. In Dortmund ist es das Ende einer Ära.

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