So lange muss Mario Götze beim BVB noch mit Spezialmaske auflaufen

Nasenbeinbruch

Auf den BVB-Spuren von Reus und Aubameyang: Mit einer Spezialmaske läuft Mario Götze beim Testspiel in Cottbus auf. Anschließend verrät er Details zu seiner Verletzung.

Cottbus

, 07.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So lange muss Mario Götze beim BVB noch mit Spezialmaske auflaufen

Maskenmann Mario Götze stand in Cottbus 90 Minuten auf dem Platz. © Bielefeld

Die Umarmung mit Dimitar Rangelov fand mit der gebotenen Vorsicht statt. Mario Götze begrüßte wie alle Dortmunder, die schon eine längere schwarzgelbe Vergangenheit haben, den ehemaligen Mitspieler sehr herzlich. Rangelov spielte von 2009 bis 2012 für den BVB, das war die Zeit, in der der Stern von Mario Götze aufging. Seine Schutzmaske kam erst mit dem Anpfiff zum Einsatz. Götze hatte sich vor gut einer Woche bei einem Trainingszusammenstoß die Nase gebrochen. Der provisorische Schutz aber wird schon bald ausgedient haben.

Götze muss Maske nur noch einige Tage tragen

„In Ordnung“ sei es gewesen, meinte er nach dem 5:0-Testsieg entspannt. „Es ist ja normal, dass das ungewohnt ist. Aber es hat mich nicht allzu sehr behindert.“ Man sah Götze diverse Male die Maske richten, seinen Blick für die Situation und den freien Mitspieler aber schien sie nicht zu beeinflussen. An vielen der torgefährlichen Aktionen vor dem Cottbuser Tor war er beteiligt, zwei Treffer leitete er mit ein.

An den geraden Bruch („Dann ist es nicht so dramatisch“) wird ihn schon bald nichts mehr erinnern. „Bis Mitte nächster Woche“, hofft Götze, müsse er die Maske noch tragen, „halb so wild also“. Geschwollen war die Nase nur leicht, „es gab eine kleine blutunterlaufene Stelle.“ Äußerlich ist der Bruch mittlerweile nicht mehr zu erkennen.

Götze schweigt zu seiner schwierigen Situation

Götze spielte die 90 Minuten im Stadion der Freundschaft durch. Nach nur zwölf Bundesliga-Minuten und elf im DFB-Pokal war es die erste längere Belastung in einem wettbewerbsähnlichen Spiel. Götze hatte es gefallen: „Die Atmosphäre war gut, der Region hat es hoffentlich gefallen.“ Über seine momentan schwierige Situation, Wechselgerüchte und eventuelle Wechselgedanken mochte er hingegen nicht sprechen.

Lesen Sie jetzt