DFB-Pokal

Souverän, beschwerlich, furios: Der Weg des BVB ins Pokalfinale

Es ist vollbracht! Borussia Dortmund steht zum zehnten Mal im Pokalfinale. Am 13. Mai geht es in Berlin gegen RB Leipzig. Wir blicken auf den BVB-Weg ins Olympiastadion.
Borussia Dortmund greift am 13. Mai in Berlin nach dem DFB-Pokal. © dpa

Borussia Dortmund kann eine turbulente Saison mit dem Pokalsieg abschließen. Im Endspiel treffen die Schwarzgelben am 13. Mai (20.45 Uhr) auf RB Leipzig. Auf diesem Weg hat sich der BVB für den Showdown im Olympiastadion qualifiziert:

1. Runde: Lockerer BVB-Erfolg in Duisburg

Zum Start gab es für die Schwarzgelben einen 5:0-Erfolg beim Drittligisten MSV Duisburg. Es war das einzige Pokalspiel der Dortmunder in dieser Saison, bei dem Zuschauer zugelassen (300) waren.

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DFB-Pokal, 1. Runde: MSV Duisburg – BVB 0:5 (0:3)

Jadon Sancho, Jude Bellingham und Thorgan Hazard sorgten schon vor der Halbzeit für eine 3:0-Führung. Zudem sah Duisburgs Dominic Volkmer die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel schraubten Giovanni Reyna und Marco Reus das Ergebnis in die Höhe.

2. Runde: Der BVB erledigt die Pflichtaufgabe in Braunschweig

Auch in Runde zwei gab es für Dortmund kurz vor Weihnachten einen ungefährdeten Erfolg. Das 2:0 in Braunschweig war Edin Terzics drittes Spiel als Nachfolger von Lucien Favre. Steffen Tigges feierte sein Debüt bei den Profis.

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DFB-Pokal, 2. Runde: Eintracht Braunschweig – BVB 0:2 (0:1)

Aber nicht der U23-Stürmer, sondern Mats Hummels (12.) und Jadon Sancho (in der Nachspielzeit) trafen gegen den Zweitligisten.

Achtelfinale: BVB-Spektakel gegen den SC Paderborn

Im Achtelfinale bekam es der BVB erneut mit einem Zweitligisten zu tun, diesmal hatte Dortmund deutlich mehr Probleme. Erst in der Verlängerung wurde das 3:2 gegen den SC Paderborn klargemacht. Zunächst hatte es nach einem entspannten Abend ausgesehen. Früh führten die Borussen durch die Treffer von Emre Can (6.) und Jadon Sancho (16.) mit 2:0.

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DFB-Pokal, Achtelfinale: BVB – SC Paderborn 07 3:2 n.V. (2:2, 2:0)

Neue Spannung kam in der Schlussphase auf: Julian Justvan erzielte den Anschlusstreffer (79.), Prince Osei Owusu in der siebten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter den Ausgleich. In der Verlängerung sorgte schließlich Erling Haaland für ein Dortmunder Happy End.

Viertelfinale: Der BVB gewinnt gegen den neuen Trainer Rose

Der 1:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach hatte vor allem wegen der Geschichten neben dem Platz eine besondere Brisanz. Zwei Wochen zuvor hatte Gladbach-Trainer Marco Rose bekanntgegeben, im Sommer zum BVB zu wechseln. Nach dem Spiel musste sich sein Co-Trainer Rene Maric dafür rechtfertigen, dass er sich nach Abpfiff unbekümmert mit Erling Haaland unterhielt.

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DFB-Pokal, Viertelfinale: Borussia M’gladbach – BVB 0:1 (0:0)

Auf dem Spielfeld ging es weniger spektakulär zu. Jadon Sancho sorgte in der 66. Minute nach einem perfekten BVB-Konter für die Entscheidung.

Halbfinale: Borussia Dortmund schießt Holstein Kiel ab

Viel Lob hatten in dieser Saison furios aufspielende Kieler vor dem Halbfinale erhalten, auf dem Rasen waren die „Störche“ nach zweimaliger Quarantäne aber chancenlos.

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DFB-Pokal, Halbfinale: BVB – Holstein Kiel 5:0 (5:0)

Bereits nach 45 Minuten führte der haushoch überlegene BVB mit 5:0. Im Schongang wurde das Spiel in den zweiten 45 Minuten über die Bühne gebracht – die wohl schwerwiegende Knieverletzung von Mateu Morey überschattete jedoch den Triumph.

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