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XXL-Rotation des BVB geht fast schief! Reus behält die Nerven - Toprak enttäuscht

hzEinzelkritik

Der zweite Anzug des BVB sitzt nicht - das zeigt sich beim glücklichen Pokal-Sieg gegen Union Berlin. Joker Reus behält im entscheidenden Moment die Nerven. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 31.10.2018 / Lesedauer: 3 min

Marwin Hitz: Der Schweizer sammelte seine ersten Pflichtspielminuten im BVB-Trikot. Parierte stark gegen Lenz und Hübner (24.). In der 42. Minute hörte Hitz die Latte hinter sich scheppern. Beim 1:1 war er machtlos. Sein unnötiger Abwurf leitete das späte 2:2 ein. In der Verlängerung dann stark. Note: 3,5

XXL-Rotation des BVB geht fast schief! Reus behält die Nerven - Toprak enttäuscht

Marwin Hitz feierte gegen Union sein BVB-Pflichtspieldebüt. © dpa

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Achraf Hakimi: Der Marokkaner ersetzte Piszczek hinten rechts. Defensiv mit Problemen, offensiv gewohnt tatendurstig. Note: 3,5


Ömer Toprak: Spielte erstmals in dieser Saison von Beginn an und übernahm Diallos Platz in der Innenverteidigung. In vielen Szenen merkte man ihm die fehlende Spielpraxis an. Nicht souverän. Hatte in der Verlängerung Pech mit seinem Pfosten-Kopfball. Note: 5,0


Dan-Axel Zagadou: Spielte über weite Strecken so, wie er schon die ganze Saison spielt. Unaufgeregt, abgeklärt, verlässlich. Beim 1:1 aber stand er nicht wirklich glücklich, als der Union-Express auf ihn zurollte und Polter freispielte. Note: 4,0


Abdou Diallo: Der Franzose rückte auf die linke Seite, weil Hakimi nach Piszczeks Verletzung rechts gebraucht wurde - und machte in der Innenverteidigung Platz für Ömer Toprak. Nach elf Minuten allerdings war das Spiel für ihn gelaufen. Diallo fasste sich an die Leiste und vergrößerte die Personalsorgen in der BVB-Defensive. ohne Note


Julian Weigl: Der 23-Jährige rückte für Witsel auf die Sechs und führte die Schwarzgelben als Kapitän aufs Feld, weil Reus, Piszczek und Akanji allesamt nicht mitspielten. Weigl war um Präsenz bemüht. Klappte nicht immer. Sein öffnender Pass auf Dahoud leitete das 1:0 ein. Note: 3,5

Mahmoud Dahoud: Lief wie immer viel - und hatte mit seiner Flanke großen Anteil am 1:0. Offenbarte auf der Gegenseite beim 1:1 allerdings auch einmal mehr, dass er defensiv in puncto Zweikampfverhalten und Rückwärtsbewegung ein Sicherheitsrisiko darstellt. Note: 4,0


Christian Pulisic: Der US-Boy wirbelte auf der rechten Seite - und verlor dabei ein ums andere Mal selbst die Orientierung. Beim 1:0 aber stand er an der richtigen Stelle und bediente Philipp vor dessen 2:1 perfekt. Zog den Elfer zum Sieg. Note: 2,5


Shinji Kagawa: Der Japaner ersetzte Reus auf der Zehnerposition. Vor dem 1:0 wählte er einen guten Laufweg in den Berliner Strafraum und erzwang mit seinem Kopfball das 1:0 durch Pulisic. Note: 3,0


Marius Wolf: Union Berlin musste wahrlich keine Angst vorm bösen Wolf haben. Der 23 Jahre alte Flügelspieler, dieses Mal auf der linken Außenbahn, blieb eigentlich über die gesamte Spielzeit unsichtbar. Note: 5,0


Maximilian Philipp: Lange Zeit ohne nennenswerte Szene, doch in der 73. Minute traf der gebürtige Berliner zum 2:1. Danach wieder unauffällig. Note: 4,0

XXL-Rotation des BVB geht fast schief! Reus behält die Nerven - Toprak enttäuscht

Maximilian Philipp traf zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. © dpa

Raphael Guerreiro: Durch Diallos frühen Ausfall war der Portugiese nach nicht einmal einer Viertelstunde als Linksverteidiger gefordert. Beim 1:1 konnte er Polter nicht mehr entscheidend stören. Das 2:2 fiel über seine Seite. Note: 4,0


Marco Reus: Kam spät, sollte eigentlich nur den Sieg über die Zeit retten, musste dann aber doch länger ran, als allen beim BVB lieb war. Am Ende der Matchwinner. Note: 2,5


Axel Witsel: Auch der Belgier sollte eigentlich nur einen Kurzeinsatz verbuchen, musste dann aber durch die Verlängerung gehen. Sofort Chef. Note: 3,0


Jadon Sancho: Der Youngster ersetzte in der Verlängerung Wolf - und brachte Schwung. Note: 2,5

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