24 Stunden Abenteuer im Kleingarten

Kleingartenverein Ickern-Ost

Im Zelt übernachten, Gruselgeschichten hören, am Lagerfeuer sitzen. Das war im Kleingartenverein Ickern-Ost möglich. Wer Süßigkeiten haben wollte, musste sich jedoch was einfallen lassen.

Ickern

, 26.08.2019, 14:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
24 Stunden Abenteuer im Kleingarten

Kinder, die in den Sommerferien nicht in den Urlaub fahren konnten oder schon wieder zurück waren trafen sich am Wochenende zum Zelten im Kleingartenverein. © Volker Engel

„Für Kinder, die nicht in den Urlaub fahren konnten oder schon wieder zurück sind, haben wir uns etwas einfallen lassen“, berichtete Ralf Scheibel. Der zweite Vorsitzende der Schrebergartenanlage.

Ein tolles Programm startete am Samstag um 15 Uhr für 24 Stunden.

Wer zelten will, braucht eine entsprechende Behausung. Deshalb war erst einmal der Zeltaufbau angesagt. Mit vereinten Kräften taten die Kinder alles, um sich für die Nacht zu rüsten. Direkt am Waldrand errichteten sie ein Zelt. Die zehn Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren mussten richtig ran, um sich für die Nacht zu rüsten. Für Abkühlung sorgten nach der anstrengenden Arbeit eine Wasserrutsche und jede Menge Wasserbomben.

Feuerholz für das Lagerfeuer sammeln

„Die Kinder machen alles selbst“, erzählte Doreen Scheibel. Darum schickte sie die gesamte Mannschaft in den Wald, um Feuerholz für das geplante Lagerfeuer zu sammeln. Den Nachmittag verbrachten die Kinder mit Torwandschießen, Ringe werfen und Volleyball spielen. Weil so viel körperliche Bewegung hungrig macht, gab es zum Abendessen eine riesige Portion Spaghetti.

Bevor es zur Nachtwanderung in den Wald ging, stimmte Ralf Scheibel die Kinder am Lagerfeuer mit unheimlichen Gruselgeschichten ein. Marshmallows und Stockbrot beruhigten die Gemüter, bevor die spannenden Abenteuer im nächtlichen Wald beginnen konnten. Mit Taschenlampen ging es auf Schatzsuche. Ein Parcours mit bunten Knicklichtern brachte die kleinen Pioniere auf die richtige Spur. Schwierig angebrachte „Beute“ zwang die Kinderschar zu Teamarbeit. Nur mit Räuberleitern und guten Einfällen kamen sie an die begehrten Süßigkeiten.

Fangen mit verbundenen Augen

Doreen Scheibel hatte sich für den Spaß der Kinder viel einfallen lassen. Da sie auch beruflich mit Kindern zu tun hat, wusste sie genau, wie sie den Kindern ein unvergessliches Erlebnis bereiten konnte „Beim Fangen spielen mit verbundenen Augen kann man sich schön erschrecken“, setzte sie hinzu.

Den Abschluss der Übernachtungsaktion bildeten am nächsten Tag ein Spaziergang und ein gemeinsames Mittagessen. Was am meisten Spaß gemacht hat? „Alles“ antworteten die Kinder im Chor.

„Wir haben das zum ersten Mal gemacht“, berichtete Ralf Scheibel. Für das nächste Jahr versprach er eine Neuauflage. Da hofft er auf noch mehr Kinder, die daran teilnehmen werden.

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