Der Nebenkläger versuchte, seine Ex-Freundin über einen Chat zu einem Geständnis zu bewegen. Vor Gericht behauptete ihre Anwältin, der Chatverlauf sei Fake. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Prozess

Angebliche Vergewaltigung als Revanche: „Ich habe Mist gebaut“

Erst hatte die junge Frau ihren Ex-Partner wegen Vergewaltigung angeklagt, nach dessen Freispruch die Retoure. Der Mann zeigte sie wegen falscher Verdächtigung an. Nun gab es ein Urteil.

Enttäuscht. Gekränkt. Der Wunsch nach einer Partnerschaft zerplatzt. Und dann – Rachebedürfnis. Das habe, so der Castrop-Rauxeler Amtsrichter, eine heute 23-Jährige dazu gebracht, den Ex-Freund wegen Vergewaltigung anzuzeigen. Hatte sie den Hergang bei der Polizei noch akribisch detailliert geschildert, konnte sie sich an die angeblichen Übergriffe später beim Zivilprozess vor dem Schöffengericht nicht mehr genau erinnern.

Ehemaliger Anwalt sagte aus

Chat angezweifelt

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Redaktion Castrop-Rauxel
Ich bin seit etlichen Jahren als freie Mitarbeiterin für die Lokalredaktion tätig, besuche regelmäßig Gerichtsverhandlungen, um darüber zu berichten, und bin neugierig auf alles, was in Castrop-Rauxel passiert.
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