Ausstellung im EvK zeigt Zeichnungen eines beliebten Castrop-Rauxeler Lehrers

Eröffnung

Landschaften, Industriezeichnungen und Theaterentwürfe: Die Werke eines beliebten Castrop-Rauxeler Lehrers sind ab Freitag im Evangelischen Krankenhaus zu sehen. Der Künstler starb 2011.

Castrop-Rauxel

, 09.01.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausstellung im EvK zeigt Zeichnungen eines beliebten Castrop-Rauxeler Lehrers

Klaus Michael Lehmann hat die Ausstellung des ehemaligen Lehrers am Adalbert-Stifter-Gymnasium organisiert. Die Ausstellung im EvK eröffnet am 10. Januar (Freitag). © Tobias Weckenbrock (Archiv)

„Hans Pütter 1927 - 2011“ lautet der Titel der neuen Ausstellung im Evangelischen Krankenhaus, die am Freitag, 10. Januar, um 13.15 Uhr eröffnet wird.

Für die Ausstellung hat der Fotograf Klaus Michael Lehmann Industrie-Zeichnungen, Landschaftsmalereien (meist Aquarelle), Theaterentwürfe und Bühnenbilder des 2011 verstorbenen Hans Pütter ausgewählt. Dafür hat Lehmann in den Werken und Mappen des Künstlers bei seiner Witwe gestöbert.

Ausstellung im EvK zeigt Zeichnungen eines beliebten Castrop-Rauxeler Lehrers

Hans Pütter war begeistert vom Theater und über zwei Jahrzehnte Kunstlehrer am Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel. © Lehmann

Hans Pütter wurde 1927 in Dortmund geboren. Er starb 2011. Nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte Pütter die Kunstakademie in Düsseldorf und die Folkwangschule in Essen. 1956 begann er als Bühnenbildner beim Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel. Drei Spielzeiten arbeitete er dort, dazu ab 1958 nebenberuflich und ab 1960 hauptberuflich als Lehrer am Adalbert-Stifter-Gymnasium.

Ausstellung von Hans Pütter

  • Die Ausstellungeröffnung ist am Freitag, 10. Januar, um 13.15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus, Grutholzallee 21.
  • Die Werke von Hans Pütter sind bis zum 15. März im Foyer des Krankenhauses zu sehen.
  • Es ist die 224. Ausstellung im EvK.

„Seine ganze Liebe neben der Schule galt dem Theater“, sagt seine Frau Renate Pütter über die zwei Leidenschaften ihres Mannes. Bis 1984 war Hans Pütter Kunsterzieher an der Schule. Er war dort sehr beliebt.

Seine Schüler nannten ihn Hänschen

Klaus Michael Lehmann hat vor der Ausstellung mit vielen ehemaligen Schülern Pütters gesprochen. Die seien, „was ja durchaus außergewöhnlich ist, voll des Lobes“ für ihren ehemaligen Lehrer gewesen, sagt Lehmann. Hänschen Pütter wurde der „hochgeschätzte“ Lehrer damals genannt.

Seine Zeichnungen und Bilder sind bis zum 15. März 2020 im Foyer des Evangelischen Krankenhauses zu sehen.

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