Auto fährt gegen Hauswand: Polizei bringt 31-jährigen Castrop-Rauxeler ins Gefängnis

Unfall

Zwei Unfälle, Alkohol am Steuer, kein Führerschein und gefälschte Kennzeichen: Die Polizei hat Samstagnacht einen Autofahrer aus Castrop-Rauxel festgenommen. Er musste direkt ins Gefängnis.

Castrop-Rauxel, Dortmund

05.01.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auto fährt gegen Hauswand: Polizei bringt 31-jährigen Castrop-Rauxeler ins Gefängnis

Nach zwei Unfällen hat die Polizei in Dortmund am Samstag einen 31-jährigen Castrop-Rauxeler erwischt, der betrunken gefahren sein soll. © picture alliance / dpa

Gleich wegen zwei Unfällen haben Zeugen in der Nacht zu Samstag (4. Januar) in Dortmund die Polizei gerufen. Am Ende erwischte die Polizei einen 31-Jährigen aus Castrop-Rauxel. Gegen ihn wird nun wegen einer langen Reihe von Verfehlungen ermittelt. Inzwischen sitzt der Mann im Gefängnis.

Flucht nach Kollision mit Hauswand

Zeugen aus dem Dortmunder Stadtteil Nette meldeten der Polizei in der Nacht zu Samstag zwei Verkehrsunfälle mit anschließender Flucht. Gegen 2.30 Uhr rief ein Zeuge zunächst die Polizei, weil ein Auto gegen eine Hauswand an der Butzstraße gefahren war und der Fahrer dann weitergefahren war.

Die Polizei hatte den Unfallort noch nicht erreicht, da meldete ein zweiter Anrufer einen Mazda, der mit eingeschaltetem Licht und laufendem Motor an der Straße Hördemannshof verlassen in einem Vorgarten stehe.

Haftbefehl lag vor

Der Fahrer sei zu Fuß geflüchtet. In der Nähe konnten die Polizisten einen 31-jährigen Mann aus Castrop-Rauxel festnehmen, der verdächtigt wird, die Unfälle verursacht zu haben. Weil gegen ihn außerdem ein Haftbefehl vorlag, kam er zunächst in Polizeigewahrsam und am Samstagvormittag dann in eine Justizvollzugsanstalt.

Erste Ermittlungen ergaben nach Angaben der Polizei, dass an dem Pkw gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Die Polizei stellte das beschädigte Auto sicher und ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht, Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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