Babyguard zur Sicherheit

CASTROP-RAUXEL Ein Neugeborenes, das von der Säuglingsstation entführt wird, ist die Horrorvorstellung schlechthin. Für Eltern und Krankenhaus. Im Durchschnitt passiert dies bundesweit zwölf Mal im Jahr.

03.01.2008, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damit das an der Grutholzallee nicht zur Realität wird, hat das Evangelische Krankenhaus (EvK) ein spezielles Überwachungssystem auf der Säuglingsstation eingeführt. "Babyguard" heißt es und funktioniert kinderleicht. Bei dem elektronischen System handelt es sich um ein Transponder-Set, das Mutter und Kind erhalten. Die Mutter trägt ihr Gerät wie eine Armbanduhr um ihr Handgelenk, während es bei ihrem Baby an der Windelhose befestigt wird. Versucht ein Unbefugter, ein Baby aus der Station herauszuschmuggeln, piept es an den Ausgängen.Lesen Sie morgen mehr im Lokalteil Ihrer Ruhr Nachrichten.

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