Bahnübergang: Streit zieht sich weiter hin

CASTROP Auf einem Nebengleis gelandet ist der Streit um die Schließung des Bahnübergangs Obere Münsterstraße. "Die Sache zieht sich", sagt Rechtsdezernent Michael Eckhardt. Zuletzt haben die Rechtsanwälte der Deutschen Bahn versucht, beim Oberverwaltungsgericht in Münster etwas auf die Tube zu drücken. Mit Erfolg?

von Von Peter Wulle

, 06.02.2008, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Bahnübergang an der Oberen Münsterstraße.

Der Bahnübergang an der Oberen Münsterstraße.

Ohne Erfolg, wie Eckhardt erfuhr. "Man ist dort sehr belastet und hat mitgeteilt, dass es noch sehr viele komplizierte, vorrangige Verfahren gebe", berichtet Michael Eckhardt und hält es demnach für möglich, dass sich die Frage, ob der Bahnübergang für den Autoverkehr geöffnet bleiben wird oder nicht, auch in diesem Jahr nicht klären wird.

Um vor Gericht die Chancen zu verbessern, wird auf jeden Fall in den nächsten Wochen die vom Rat beschlossene Einbahnstraßenregelung an der Oberen Münsterstraße umgesetzt. "Die Schilder sind bestellt. Ich denke, dass die neue Verkehrsregelung im März greift", so Michael Eckhardt. Autofahrer können dann nicht mehr aus der Richtung Kuopio-Platz über die Bahnschienen zum Münsterplatz und auf die Herner Straße fahren. Nur vom Biesenkamp wird man künftig noch über den Bahnübergang fahren dürfen.

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