Baugenehmigung für Kinderhospiz Sonnenherz der Elisabeth-Grümer-Stiftung liegt jetzt vor

Kinderhospiz

Die Baugenehmigung für das Kinderhospiz Sonnenherz in Westrich liegt jetzt vor. Wann es los geht, hängt von logistischen Dingen ab. Auch die Deutsche Fernsehlotterie hilft mit.

Westrich, Merklinde

, 12.11.2019, 06:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Baugenehmigung für Kinderhospiz Sonnenherz der Elisabeth-Grümer-Stiftung liegt jetzt vor

Marmeladenverkauf für das geplante Kinderhospiz Sonnenherz mit Elisabeth Grümer auf dem Garten- und Erntemarkt Mitte Oktober auf Zeche Zollern. © Schlehenkamp

Die Baugenehmigung für das Kinderhospiz Sonnenherz an der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel-Merklinde und Dortmund-Westrich ist da. „Mir ist nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein ganzer Felsbrocken“, sagte Stiftungsgründerin Elisabeth Grümer jetzt im Gespräch mit unserer Redaktion.

Spatenstich-Termin fürs Kinderhospiz Sonnenherz verstrichen

Der eigentlich für den 9. September vorgesehene symbolische erste Spatenstich hatte terminlich nicht eingehalten werden können, weil das zwingend erforderliche grüne Licht aus der Politik für das Neubauprojekt noch nicht vorlag. Mit dem uneingeschränkten Ja in der Sitzung der zuständigen Bezirksvertretung Lütgendortmund ist diese Hürde am 17. September aus dem Weg geräumt worden.

Zunächst hatte es geheißen, die Entscheidung müsse final auch noch in den Dortmunder Stadtrat. „Das Votum der Bezirksvertretung reicht hier aus“, hieß es dann aber auf Nachfrage bei der Dortmunder SPD-Fraktion.

Deutsche Fernsehlotterie ist mit unter den Förderern

Die zweite gute Nachricht für Grümer, ihren Förderverein und andere Unterstützer: Auch die Deutsche Fernsehlotterie wird sich mit einem Förderbeitrag an der Errichtung des über 4 Millionen Euro teuren Kinderhospizes beteiligen. „Für seinen Einsatz in dieser Sache möchte ich mich besonders beim SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe bedanken, der als Botschafter und Schirmherr für unser Projekt fungiert“, sagte Grümer.

Für die Unterstützung beim Baugenehmigungsverfahren gelte ihr Dank der Dortmunder SPD-Landtagsabgeordeten Anja Butschkau und Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp.

Und wann kann es losgehen mit dem Bau? Womöglich noch im nahenden Winter, falls es die Witterung zulässt? „Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen“, sagte die Frohlinderin Elisabeth Grümer. Es gelte, noch einige logistische Dinge zu klären. „Wir wollen aber so schnell wie irgendmöglich loslegen“, erklärte die 72-Jährige.

Auch in Zukunft ist das Kinderhospiz immer auf Spenden angewiesen

Nach wie vor gehe sie Klinken putzen, um weitere Spenden für das Kinderhospiz zu generieren. „Ich freue mich, dass wir viel positiven Zuspruch haben“, betonte Grümer.

Der sei jetzt, in Zukunft und auch auf ganz lange Sicht erforderlich: Denn die Stiftung müsse immer auch einen Eigenanteil an der Finanzierung des laufenden Betriebs leisten. Deshalb hoffe man auch auf weitere Mitglieder für den Förderverein des Kinderhospizes, als dessen Vorsitzender der Dortmunder SPD-Fraktionschef Norbert Schilff fungiert.

Das Kinderhospiz soll - so steht es in den Planungsunterlagen der Stadt Dortmund - über sechs Gästezimmer für neun Kinder und zwei Apartements für die Unterbringung von Angehören verfügen. Es wird mit einer Mitarbeiterzahl von 30 gerechnet. Dazu kommen etwa zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

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