Bundespräsident würdigt die Arbeit des Stadtteilvereins Mein Ickern

Bürgerverein

Der Stadtteilverein Mein Ickern war jetzt zum Bürgerfest von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin eingeladen worden. Der Verein stellte dort seine erfolgreiche Arbeit vor.

Ickern

03.09.2019, 07:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bundespräsident würdigt die Arbeit des Stadtteilvereins Mein Ickern

Marc Frese von Mein Ickern in Berlin bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dessen Ehefrau und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. © Martina Plum, Mein Ickern

Lust auf Zukunft“ lautete das Motto beim diesjährigen Bürgerfest in Berlin, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitagabend die geladenen Gäste im Garten des Schlosses Bellevue begrüßte.

Eingeladen waren rund 2.000 ehrenamtlich Aktive aus der gesamten Bundesrepublik, darunter auch Vertreter des Stadtteilvereins Mein Ickern. An der Spitze Marc Frese, der Vorsitzende des Vereins, der mit seinen Begleitern für den Berlin-Besuch auf die ersten beiden Festtage in Ickern verzichten musste. Aber was tut man nicht alles für den Bundespräsidenten.

Nordrhein-Westfalen Partnerland des Bürgerfestes

In diesem Jahr war Nordrhein-Westfalen Partnerland des Bürgerfestes. Auf Einladung der Staatskanzlei durften die Gewinner des Engagementpreisträger 2018 ihre Arbeit dort präsentieren.

Neben Initiativen aus Mönchengladbach und Frohngau gehörte Mein Ickern dazu: Der Stadtteilverein konnte 2018 den Publikumspreis bei einer Online-Abstimmung gewinnen.

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Lust auf Zukunft – wer am vergangenen Wochenende beim dreitägigen Stadtteilfest dabei war und das Bürgerpicknick, Rudel-Karaoke und das Familienfest besuchte, der wird sicherlich unterstreichen, dass Ickern Lust auf Zukunft hat.

Bürgerverein war bei der Gründung ein Experiment

Als der Ickerner Bürgerverein im Oktober 2014, vor fünf Jahren, gegründet wurde und den Werbering ablöste, war das ein Experiment. Der Verein stellt das Ehrenamt in Ickern auf ein breites Fundament und schaffte mit seinen Arbeitskreisen Anlaufstellen für verschiedene Interessenbereiche: Feste und Veranstaltungen, Umwelt und Naherholung, Soziales und Sport und der Stammtisch Nahversorgung wurden ins Leben gerufen.

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Flankierend organisiert der Verein die großen Ickernrunden und schafft regelmäßige Gespräch- und Diskussionsangebote zwischen den Bürgern und der Verwaltung. Viel Arbeit, die sich aber von Anfang an auf viele Schultern verteilte. Die Saat ging auf: Heute hat der Verein knapp 250 Mitglieder, von denen sich viele im Verein und für den Stadtteil engagieren und mit anpacken.

Verein warb in Berlin für das Stadtteilvereinsmodell

Als der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, gemeinsam mit dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet am Freitagabend den NRW-Stand besuchte und sich über die Arbeit von Mein Ickern informierte, warb die vierköpfige Vereinsdelegation für das Castrop-Rauxeler „Stadtteilvereinsmodell“: Der Zusammenhalt in der Nachbarschaft und die Identifikation mit dem Stadtteil seien durch das ehrenamtliche Engagement „vor der Haustür“ gestiegen, so ihr Argument.

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Die Einladung zum Bürgerfest nach Berlin und die damit verbundene Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit von höchster politischer Stelle schaffen aus Sicht des Stadtteilvereins Motivation für weitere Aktivitäten und machen „Lust auf Zukunft“.

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