In einer Impfaktionswoche „#HierWirdGeimpft“ gehen Bund, Länder und Kommunen gezielt auf die Menschen zu, die bisher keine Corona-Impfung haben. Auch die Stadt Castrop-Rauxel will sich an der Aktion beteiligen - jedoch auf eine andere Art und Weise. © picture alliance/dpa
Corona-Impfung

Bundesweite Impfaktionswoche: Was macht die Stadt Castrop-Rauxel?

Schnell und unkompliziert soll sie sein: die Corona-Schutzimpfung. Nun hat eine bundesweite Aktionswoche begonnen, an der sich auch Castrop-Rauxel beteiligt –jedoch auf spezielle Weise.

Die Corona-Impfquote soll weiter steigen. Deswegen startet am 13. September sieben Tage lang eine bundesweite Impfaktionswoche. Damit sollen die Hürden der Corona-Impfung noch weiter gesenkt werden. Ohne Termin und ohne langes Anstehen sollen sich die Bürger impfen lassen können. Zum Beispiel bei Fußballspielen oder im Tierpark. Alles läuft unter dem Hashtag #HierWirdGeimpft.

In Castrop-Rauxel haben bereits mehrere Impfaktionen stattgefunden

Wie steht es um temporäre Impfaktionen in Castrop-Rauxel? In den vergangenen Wochen wurden bereits mehrere solcher Impfaktionen ins Leben gerufen und erfolgreich durchgeführt. Eine „Pop-up-Impfaktion“ hat während eines Flohmarkts Anfang August auf der Langen Straße stattgefunden.

Auch in Ickern, wurde eine ungewöhnliche Impfaktion gestartet. Dort konnte man sich in einem Gefangenentransporter die Corona-Schutzimpfung verpassen lassen. Zuletzt organisierte die Caritas eine Aktion auf dem Lambertusplatz.

Castrop-Rauxel will sich auf andere Art an Impfaktion beteiligen

In dieser Woche (13.-19.9.) sind jedoch weder vom Kreis Recklinghausen noch von der Stadt temporäre Impfungen in Castrop-Rauxel geplant. Dafür will sich die Stadt anders an der bundesweiten Aktion #HierWirdGeimpft beteiligen. „Wir wollen in dieser Woche vor allem auf Aufklärung und Überzeugung setzen“, erklärt Julia Schulze, Pressesprecherin der Stadt Castrop-Rauxel.

Dazu soll über die Sozialen Medien wie Facebook und Instagram verbreitet werden, warum sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung für eine Corona-Impfung entschieden haben. Außerdem wollen sie die Frage beantworten, wieso eine Corona-Schutzimpfung wichtig ist. Dadurch soll das Thema auf lokaler Ebene heruntergebrochen und bei den Bürgern verbreitet werden.

Nächsten Impfaktionen werden bereits geplant

Das soll es aber noch nicht gewesen sein. „Außerdem sind wir gerade dabei, weitere Impfaktionen in den Stadtteilen zu planen“, sagt Julia Schulze. Diese Aktionen sollen in den kommenden Wochen stattfinden. Einen genaueren Zeitraum konnte die Pressesprecherin noch nicht eingrenzen.

Die bisherigen Impfstrukturen bleiben also in dieser Woche wie sonst auch erhalten. Wer sich impfen lassen will, kann dies im Impfzentrum oder bei den Ärzten machen. Spontane Impfungen sind auch ohne Termin im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen möglich.

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In der Grafschaft Bentheim aufgewachsen, während des Journalismus-Studiums in NRW verliebt. Danach über 2 Jahre in Kanada gelebt und jetzt wieder zurück im Lieblingsbundesland. Seit 2020 Volontärin bei Lensing Media
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