Busbahnhof in Castrop-Rauxel wird nach mehrmonatigem Umbau freigegeben

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Die Zeit der Ersatzhaltestellen rund um den Busbahnhof am Münsterplatz ist bald abgelaufen. Ab Freitag (3. Juli) können Fahrgäste den Busbahnhof nutzen. Es wird sich manches verändert haben.

Castrop-Rauxel

, 30.06.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiten zum barrierefreien Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) am Münsterplatz sollen laut Stadtbetrieb EUV Anfang Juli 2020 tatsächlich abgeschlossen sein.

Wie das Unternehmen jetzt bestätigte, sollen ab Freitag, 3., dort die Busse dann wieder regulär verkehren. Ab dann entfallen auch die Ersatzhaltestellen, die bisher rings um den Münsterplatz verteilt liegen.

Die umfangreiche Baumaßnahme des EUV hatte Mitte März begonnen und konnte somit nach gut drei Monaten Bauzeit abgeschlossen werden. Eigentlich hatte man bereits Mitte Juni fertig werden wollen.

Was wurde im Zuge der Maßnahme alles gemacht?

Vorrangiges Ziel der Arbeiten im Auftrag des EUV war es, den Platz vor allem für sehbehinderte Menschen barrierefrei zu machen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden zwei barrierefreie Querungshilfen im Bereich des Busbahnhofes gebaut.

Zudem werden taktile Pflasterelemente in Form weißer Rippen- und Noppensteine sowie anthrazitfarbener Kontraststreifen verlegt.

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Die Oberflächenbeschaffenheit und die Farbgebung der neuen Pflasterung bieten hilfreiche Orientierung für Menschen, deren Sehvermögen eingeschränkt ist. Mit diesen taktilen Elementen soll auch die Digitale Fahrgastinformation (DFI) besser erreichbar sein.

Die neue Pflasterung führt Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen direkt zu den Informationssäulen.

Baukosten konnten eingehalten werden

Die Gesamtkosten für den barrierefreien Umbau belaufen sich auf circa 280.000 Euro. Damit blieb die Baustelle genau im Rahmen der kalkulierten Kosten. 90 Prozent der Summe zahlt der Bund.

Wie der Stadtbetrieb schriebt, bedanke man sich bei den beteiligten Verkehrsbetrieben HCR, DSW21, Vestische und Bogestra sowie bei den Taxiunternehmen für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit während der Maßnahme. Denn sowohl die Busunternehmen als auch die Taxifahrer mussten in den zurück liegenden drei Monaten mit den Baustellen-Erfordernissen leben.

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Ab Freitag können sowohl die Unternehmen als auch die Buspassagiere wieder die altbekannten Haltestellen-Positionen auf dem Gelände des Busbahnhofes nutzen. An den Standplätzen der Busse hat sich nichts verändert, da bleibt alles wie es vor dem Umbau bereits war.

Die Abfahrtszeiten der Busse sind den Plänen zu entnehmen, die an den Haltestellen aushängen. Zudem informiert die Digitale Fahrgastinformation darüber, wenn Busse aus verkehrlichen Gründen Verspätungen haben sollten.

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