Corona-Grenzwert überschritten: Ferienprogramm findet wohl trotzdem statt

hzHerbstferien 2020

Das Casterix-Herbstferienprogramm bleibt von der aktuellen Corona-Lage wohl unangetastet. Die Stadt-Pressesprecherin Nicole Fulgenzi erklärt, warum es wahrscheinlich wie geplant stattfindet.

Castrop

, 11.10.2020, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erst Ende September hatte das Team Jugendarbeit der Stadtverwaltung ein 24 Seiten starkes Casterix-Programm mit fast 50 Angeboten für Kinder und Jugendliche für die Herbstferien vorgestellt. Und das trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Neben Wochenprogrammen der Jugendzentren und Angeboten der Kooperationspartner sollte es Tagesausflüge und Angebote für wenige Stunden geben. Auch eine Frühbetreuung war geplant.

Doch das war alles bevor der Kreis Recklinghausen mit einem Inzidenzwert von 56,8 zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde. Auch in Castrop-Rauxel steigen die Zahlen weiter. Am Samstag verzeichnete der Kreis 46 aktuell infizierte Personen und damit eine 7-Tage-Inzidenz von 43,6. Die Warnstufe Rot ist damit nicht mehr weit.

Casterix findet trotzdem statt

Die Corona-Regeln sollen in den kommenden Tagen deutlich verschärft werden. Das Aus für Casterix? „Nein“, sagt Stadt-Pressesprecherin Nicole Fulgenzi. Es gelte abzuwarten, welche Regelungen tatsächlich beschlossen werden.

„Zudem haben wir das Ferienprogramm bereits Corona-konform geplant“, erklärt sie. Kleine Gruppen und Alltagsmasken sollen die Ansteckungsgefahr niedrig halten. Zumal bislang Einschränkungen für Ferienprogramme nicht unter den geplanten Maßnahmen zu finden sind.

„Sollte sich die Situation ändern, werden wir rechtzeitig Informationen herausgeben.“

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