Castrop kocht über: Diese Besonderheit gibt es 2017

Interview mit Organisator

Veranstalter Bubi Leuthold hat gut zu tun: Seit Montag sind auf dem Altstadt-Marktplatz die Aufbauarbeiten für "Castrop kocht über" in Gange. Ab Mittwochabend findet hier das Gourmet-Festival statt - zum ersten Mal auf dem sanierten Marktplatz. Tobias Weckenbrock sprach mit ihm über die Besonderheiten und Neuerungen der 2017er-Auflage.

CASTROP-RAUXEL

, 13.06.2017, 06:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
Bubi Leuthold vor "Castrop kocht über" 2017

Bubi Leuthold vor "Castrop kocht über" 2017

Hier können Sie das Interview in voller Länge hören: 

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Castrop kocht über 2017: Der Aufbau

Ein Jahr musste das Fest auf den benachbarten Viehmarkt ausweichen, 2017 ist es zurück auf dem Marktplatz in der guten Stube der Altstadt: „Castrop kocht über“ kehrt zurück. Die Pagodenzelte wachsen seit Montagmorgen in den heiteren bis wolkigen Himmel. Wir haben uns auf dem Marktplatz beim Aufbau umgesehen.
13.06.2017
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Der Aufbau von "Castrop kocht über" begann am Montag. Am Dienstagabend waren die Pagodenzelte fertig. Mittwochmorgen konnten die Gastronomen dann die letzten Arbeiten in den Zelten regeln. Am Abend gegen 18 Uhr sind die ersten Besucher da.© Foto: B. R.
Der Aufbau von "Castrop kocht über" begann am Montag. Am Dienstagabend waren die Pagodenzelte fertig. Mittwochmorgen konnten die Gastronomen dann die letzten Arbeiten in den Zelten regeln. Am Abend gegen 18 Uhr sind die ersten Besucher da.© Foto: B. R.
Der Aufbau von "Castrop kocht über" begann am Montag. Am Dienstagabend waren die Pagodenzelte fertig. Mittwochmorgen konnten die Gastronomen dann die letzten Arbeiten in den Zelten regeln. Am Abend gegen 18 Uhr sind die ersten Besucher da.© Foto: B. R.
Der Aufbau von "Castrop kocht über" begann am Montag. Am Dienstagabend waren die Pagodenzelte fertig. Mittwochmorgen konnten die Gastronomen dann die letzten Arbeiten in den Zelten regeln. Am Abend gegen 18 Uhr sind die ersten Besucher da.© Foto: B. R.
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
Seit Montagmorgen wird auf dem Altstadtmarkt aufgebaut für "Castrop kocht über". Wir haben uns am Dienstagvormittag angeschaut, wie der Aufbau vorankommt. Mittwoch um 17 Uhr beginnt das Programm, um 18 Uhr spielt die erste Band. Neun regionale Gastronomen bieten dazu Speisen und Getränke an.© Foto: Zoé Kozlowski
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So war Castrop kocht über 2016

2016 macht alles neu: "Castrop kocht über" hat dieses Jahr einen neuen Platz am Viehmarkt und die Live-Musik fehlt.Zur Halbzeit des Gastronomie-Festivals ist der Tenor aber besser als von vielen befürchtet: Das Wetter spielte bislang gut mit, Zulauf und Essen sind gut. Aber über die fehlende Musik gibt es gespaltene Meinungen: Den einen fehlt die Livemusik-Atmosphäre schon, andere freuen, dass man sich ohne besser unterhalten kann.
27.05.2016
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Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Auch die Jüngsten sind bei CKÜ dabei, wenn auch noch nicht als Kunden.© Foto: Angelika Thiele
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Annemarie Krüger (li.):
„Das Essen ist lecker – wie immer. Mir gefällt die Aufmachung und die schöne Stimmung am Abend, wenn die ganzen Bäume angeleuchtet werden!“© Foto: Uschi Bläss
Can Akbal (li.)und Dogan Kivkkilic: „Hier ist eine richtig gute Stimmung, das Wetter spielt auch mit. Wir vermissen nichts!“© Foto: Uschi Bläss
Klaus Mönch: „Jetzt kann man sich auf Ckü wenigstens ungestört unterhalten. Das war ja bei der lauten Musik auf dem Markt nicht so gut möglich. Für die herkömmliche Version hätte man das Motto ändern müssen: Castrop feiert! Jetzt kocht Castrop wirklich über und man kann das Essen wirklich genießen!“© Foto: Uschi Bläss
Fanziska Wejer und Jaqueline Lindner (li.) sind Kellnerinnen und Azubis von Goldschmieding.

Franzi: „Ein bisschen fehlt mir die Musik!“
Jaqueline: „Ich finde es hier angenehmer, weil man sich besser unterhalten kann. Außerdem ist der Besucherstrom gleichmäßiger, weil es keine Events gibt!“© Foto: Uschi Bläss
Gastronom Volker Kastrup: „Mir gefällt diese Ausgabe von Ckü sehr gut. Der neue Ort hat uns gar keine Nachteile gebracht. Das sehen die anderen Gastronomen genauso!“© Foto: Uschi Bläss
Lisa Brandt (li.): „Heute, beim dem sonnigen Wetter leckeres Essen genießen, was will man (Frau) mehr?“
Florian Brandt: „Ich finde es aber auch ein bisschen schade, dass die Musik von Seven Cent fehlt!“© Foto: Uschi Bläss
Castrop-Rauxeler CDU-Partei und Fraktionsvorsitzende Michael Breilmann: „Ich finde es hier am Viehmarkt wesentlich gemütlicher. Aber für Samstag vermisse ich Seven Cent!“© Foto: Uschi Bläss
Tine Wölk: „Hier ist es total gemütlich. Die Umgebung der Natursteine und der Bäume schaffen eine tolle Atmosphäre.“© Foto: Uschi Bläss
Das Wetter spielte an den ersten Tagen gut mit, so dass viele Gäste draußen saßen.© Foto: Angelika Thiele
Bei leckeren Erdbeertörtchen wird ein jeder schwach.© Foto: Angelika Thiele
Bei CKÜ lässt sich die Welt sehr gut erklären.© Foto: Angelika Thiele
Im Brauhaus Rütershoff wird traditionell deftig gekocht.© Foto: Angelika Thiele
An den Gabionen zu den Grünflächen der Freiheit herrscht Urlaubsstimmung.© Foto: Angelika Thiele
In dieser westfälischen Reihe herrscht noch Ordnung: Der Mann trinkt Bier, die Frau Wein oder halt Kaffee.© Foto: Angelika Thiele
Offenbar nicht so ganz zufrieden: Brauhaus-Chef Elmar Bök (l.) Neben ihm Mitarbeiter Jens Dorny.© Foto: Angelika Thiele
Blick durch die Mittelreihe.© Foto: Angelika Thiele
Das Stadtfest wird nicht nur von den Alteingesessenen gern angenommen.© Foto: Angelika Thiele
Atmosphärisch schön: Das Fest unter den Platanen, die nach Einbruch der Dunkelheit illuminiert werden.© Foto: Angelika Thiele
Sehr zum Wohle!© Foto: Angelika Thiele
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
Gute Laune, leckeres Essen, ordentliche Drinks: Das alles gab es auch am Samstag beim Gastronomie-Fest. Das Fazit zum neuen Standort fiel am Wochenende jedoch gespalten aus: Einige Besucher und Wirte bemängelten die fehlende Musikbühne.© Foto: Volker Engel
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Herr Leuthold, lange ist es nicht mehr hin. Wie ist die Gemütslage?

Man freut sich jedes Jahr drauf - so auch jetzt. Das ist das besondere Fest des Jahres in Castrop, wir erwarten es mit Spannung.

Warum mit Spannung? Sie haben vergangenes Jahr auf dem Viehmarkt gefeiert. Jetzt ging es zurück auf den sanierten Marktplatz. Ist es deshalb etwas Besonderes 2017?

Nein, deshalb erwarten wir es ja mit Spannung. Der Platz ist neu gemacht worden, deswegen mussten wir letztes Jahr umziehen. Nun ist die Situation neu, das Aufbausystem neu - nun schauen wir einfach mal, wie es wird. Aber ich glaube, ich bin da ganz zuversichtlich. 

So wie der Marktplatz jetzt ist, mit den Bäumen, den Leuchtstelen - ist das besser fürs Fest an sich oder vergleichbar?

Es gibt so ein paar kleine Mankos: Es stehen so ein paar Dinge, die fest installiert sind, so ein bisschen im Weg. Aber da finden wir Lösungen. Schilder, ein Parkautomat - zum Beispiel. Aber wir machen das Beste daraus, fassen die Dinge mit schönen Blumen ein, sodass sie keine Gefährdungspunkte mehr sind. 

Monteure schrauben gerade auf dem Boulevard einige Bänke ab. Wird also einiges vorübergehend abgebaut?

Genau. 

Sie kommen gerade von "Dortmund à la carte" - zwei Events so kurz nacheinander. Was bedeutet das für Sie, für die Logistik?

Für die Logistik ist es eigentlich ein Vorteil, denn wir ziehen einfach nur um. In Dortmund ist alles ein bisschen größer, das heißt, wir reduzieren. Aber wir haben die gleichen Speisen und Getränke, sodass wir im Grunde genommen nicht viel ändern müssen. Das einzige Problem: Es ist total anstrengend! (lacht)

Für Sie konkret bedeutet das, dass Sie selbst bei den Festen die ganze Zeit vor Ort sind?

Ich bin hier Veranstalter und in Dortmund auch in der oberen Riege derer, die dafür sorgen, dass es läuft und Verantwortung tragen. Also muss man immer vor Ort sein. Es ist wenig Schlaf angesagt. 

Das kommt dann mit mehr Schlaf also nach dem Wochenende wieder?

Nein, wir gehen fließend über ins Ruhrhochdeutsch-Spiegelzelt an der B1. Da wird auch seit Montag gebaut. 

Sie haben sich das ja aber so ausgedacht. Dass Sie Events organisieren, ist für Sie ein wichtiges Standbein geworden, oder?

Genau, das mit den Events mache ich jetzt seit 20 Jahren. 

Zurück zu "Castrop kocht über": Was ist dieses Jahr das besondere an der Veranstaltung?

Es wird ähnlich werden wie sonst; besonders ist für mich in diesem Jahr aber die Mittelbühne mit anderer Musik. Da muss man mal schauen, wie das bei den Besuchern ankommt.

Wer hat denn die Buchungen gemacht?

Das war die Veranstaltergemeinschaft. Wir haben nur Castrop-Rauxeler Künstler, sind weg von diesen großen Rockbands, gehen mehr so in Richtung musikalische Begleitung. 

Wie wird die Mittelbühne sonst noch bespielt?

Rundherum haben wir die Tische und Bänken, außen herum dann die Verpflegungsstände. Ich denke, der große Rundgang wird sich auch als gut erweisen, sodass man ein bisschen Bewegung schafft. 

Ist denn bei der Musik zu befürchten, dass sich wieder Anwohner beschweren werden?

Ich will es nicht hoffen. Wir werden es von vornherein runterfahren und die Beschallung so einstellen, dass es nicht nach außen dringt. In den hinteren Bereichen werden die Gäste also davon auch nichts mitkriegen. Sie müssen dann schon direkt um die Bühne herum positionieren, um das Geschehen auf der Bühne mitzubekommen.

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Besondere Bestandteil dieses Jahr ist auch das Showkochen. Was genau ist das?

Einige Köche der Restaurants werden mit Leuten aus Castroper Vereinen kochen. Jeder denkt sich was aus. Das gab es vor zwei Jahren auch schon mal. Aber wir machen das nicht mit einem Wettbewerbsgedanken, sondern das ist ein lockeres Kochen zusammen in der kleinen Küche auf  der Bühne .

Die Moderation übernimmt ein alter Bekannter: Was wird Charly Plücker diesmal bei Ckü machen?

Er moderiert die Gruppen an, die verschiedenen anderen Aktionen: das Showkochen, die Tanzgruppen am Donnerstag und Sonntag - und jeden Abend eine Band. Und um 24 Uhr klingt das dann jeden Abend aus.

Wie sieht es mit den Preisen in diesem Jahr aus?

Das bleibt so wie im vorigen Jahr. Das Bier 0,3 Liter wird 3 Euro kosten. 

Wie viele Gastronomen sind an Bord?

Wir haben neun Betriebe dabei, darunter sind zwei neue: das Haus Hölter und das Parkbad Süd. 

Wie kam es dazu?

Die Gastronomen haben bei uns angefragt.

Haben Sie die Wettervorhersage schon gecheckt?

Dienstag durchwachsen, ab Mittwoch gut. 

Realismus oder Optimismus? 

Ach, weiß ich nicht. Das ändert sich ja immer. Aber der Mittwoch ist schon mal als ganz gut angesagt. 

Öffnungszeiten:Mittwoch: 18:00 bis 24:00 Uhr, 20:00 Uhr Fassanstich
Donnerstag: 11:00 bis 24:00 Uhr
Freitag: 11:00 bis 24:00 Uhr
Samstag: 11:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 22:00 Uhr

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