Castrop-Rauxeler fotografiert weltweit Flugzeuge

Außergewöhnliches Hobby

Für die meisten Menschen ist der Flughafen Startpunkt für eine Reise. Für Matthias Copar ist der Flughafen bereits Ziel seiner Reise: Der Castrop-Rauxeler fotografiert Flugzeuge und reist dafür rund um die Welt. Unsere Fotostrecke zeigt, welche außergewöhnlichen Flieger er bereits vor die Linse bekommen hat.

CASTROP-RAUXEL

, 06.01.2017, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Flugzeuge zu fotografieren ist die große Leidenschaft des Castrop-Rauxelers Matthias Copar. „Das ist einfach der Jäger-und-Sammler-Trieb, den Menschen schon immer hatten“, erklärt Copar sein Hobby. Seit 20 Jahren fährt der Castrop-Rauxeler zu Flughäfen, um die perfekten Aufnahmen zu machen. Das Ergebnis: mehr als 100.000 Fotos von 10.000 unterschiedlichen Flugzeugen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Flugzeugspotter: Das ungewöhnliche Hobby eines Castrop-Rauxelers

Matthias Copar aus Castrop-Rauxel fährt zu Flughäfen in der ganzen Welt - um Flugzeuge zu fotografieren. Über 100.000 Aufnahmen hat er bereits geschossen - von 10.000 unterschiedlichen Flugzeugen. Die Fotos der Air Force One und der bunte Maschine von „TUIfly“gehören für ihn unter anderem zu seinen Lieblingsfotos.
06.01.2017
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"Früher war das alles romantischer", sagt Matthias Copar. Man fuhr auf "Gut Glück" zu den Flughäfen und freute sich dann auf besondere Landeanflüge oder Starts. "Da haben wir noch auf den Teletext geschaut, wann die Flieger kommen", so Copar. Heute kann man das alles sehr genau im Internet verfolgen. Hier landet gerade eine Maschine von "TUIfly" - schön, weil besonders bunt.© Foto: Matthias Copar
Das im Moment größte Passagierflugzeug der Welt - ein Airbus A380 von "Singapore Airlines". Dieses Foto entstand in Frankfurt am Main im Jahr 2015.© Foto: Matthias Copar
"Air Force One": Dieser Flieger landete 2016 in Hannover - Barack Obama kam damals zur Eröffnung der CeBit in die niedersächsische Landeshauptstadt. Am Zaun entlang der Landebahn standen neben Matthias Copar mehrere Hundert Flugzeug-Spotter und Zuschauer - trotz schlechten Wetters. "Man muss solche Momente selbst fotografiert haben", so Copar - egal, bei welchem Wetter.© Foto: Matthias Copar
Besonders bunt sind die Maschinen der deutschen Charter-Airline "TUIfly": Diese Maschine fotografierte Matthias Copar vor drei Jahren in Düsseldorf, wo der Flugzeug-Spotter bestimmt fünf bis sechs Mal im Jahr einen halben Tag steht.© Foto: Matthias Copar
Matthias Copar ist Flugzeugspotter. Er fährt zu Flughäfen in der ganzen Welt, um dort Flieger zu fotografieren.© Foto: Matthias Copar
Der Airbus A340 der Airline Air Tahiti Nui in Paris Charles de Gaulle.© Foto: Matthias Copar
Der Airbus A320 der Airline Vueling in Paris Charles de Gaulle.© Foto: Matthias Copar
Die Boing 757 der Airline L' Avion in Paris-Orly.© Foto: Matthias Copar
Matthias Copar ist Flugzeugspotter. Er fährt zu Flughäfen in der ganzen Welt, um dort Flieger zu fotografieren.© Foto: Matthias Copar
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„Das Verrückteste, das ich bislang gemacht habe, war wohl mein USA-Trip“, erinnert sich Copar. So ging es zunächst von Düsseldorf nach New York: „Da haben wir an zwei Tagen die beiden Flughäfen besucht und alle möglichen Maschinen fotografiert“, so Copar. Danach ging es über Atlanta weiter nach Miami, wo sich zwei Tage erneut alles nur um das Fotografieren drehte, bevor er wieder in die Heimat flog. Alles, um so viele unterschiedliche Maschinen wie möglich zu fotografieren.

Bereits als Kind von Flugzeugen fasziniert

„Ich kann verstehen, wenn Leute sagen, dass das bekloppt ist. Aber positiv bekloppt würde ich sagen.“ Wie aber kommt man zu so einem Hobby? „Als mein Vater mich mit sechs oder sieben Jahren das erste Mal nach Düsseldorf mitgenommen hat, war ich fasziniert“, erklärt der Castrop-Rauxeler. Von dem Zeitpunkt an, mussten seine Eltern ihn zu den unterschiedlichsten Flughäfen fahren. „Während sich meine Eltern Frankfurt oder Amsterdam angesehen haben, um die Zeit rumzukriegen, war ich am Flughafen.“

Dafür reiste Copar bereits unter anderem nach Dänemark, Belgien, Frankreich, Ungarn, Spanien, Italien und die USA. Sein liebstes: Die Air Force One, die er im vergangenen Jahr in Hannover aufnahm. Knapp sechs Stunden wartete er damals für den einen entscheidenden Schuss.

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