Castrop-Rauxeler tritt Spiegel von Polizeiwagen ab - nicht sein einziges Vergehen

Polizei

Graffiti sprühen ist meist nicht erlaubt. Den Spiegel eines Polizeiautos abzutreten auch nicht. Ein 26-Jähriger hat beides gemacht und dann fanden die Beamten auch noch was im Rucksack.

Castrop-Rauxel

, 03.11.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Castrop-Rauxeler tritt Spiegel von Polizeiwagen ab - nicht sein einziges Vergehen

Mit Lackspuren an den Händen überführt und dann noch den Außenspiegel eines Polizeiautos beschädigt, das wird einem 26-jährigen Castrop-Rauxeler vorgeworfen. © Bundespolizei

In der Nacht zu Freitag war ein 26-jähriger Castrop-Rauxeler dabei beobachtet worden, wie er im Hauptbahnhof Wanne-Eickel ein Wartehaus für Reisende mit Lackfarbe besprüht hatte. Ein Zeuge, welcher ihn aufgefordert hatte sein Tun zu unterlassen, soll diesem entgegnet haben: „Verpiss dich oder ich sprühe deine Jacke an!“. So berichtet es die Polizei.

Marihuana im Rucksack gefunden

Einsatzkräfte der Polizeiwache Wanne-Eickel nahmen den Castrop-Rauxeler vorläufig fest und übergaben ihn an die Bundespolizei. Dieser erklärte, trotz Lackspuren an den Händen und den Angaben des Augenzeugen, nicht für die Sachbeschädigung verantwortlich zu sein.

Bei einer Durchsuchung seines Rucksacks wurde eine geringe Menge Marihuana

sichergestellt. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Außenspiegel beschädigt

Als die Bundespolizisten zu ihrem Dienstfahrzeug zurückkehrten, stellten sie fest, dass ein Außenspiegel beschädigt worden war. Ein Zeuge erklärte, dass der 26-Jährige, nach Verlassen des Bahnhofs, gegen den Spiegel getreten hatte.

Das brachte dem mit 1,2 Promille alkoholisierten Mann ein weiteres

Strafverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel/ Sachbeschädigung ein.

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