CDU Castrop-Rauxel möchte Lese- und Sprachförderung in Grundschulen ausweiten

Defizite ausgleichen

Zwei Grundschulen in Castrop-Rauxel erproben derzeit ein Gruppenförderkonzept, mit dem die Sprachförderung intensiviert werden soll. Das möchte die CDU gern auf alle Schulen ausweiten.

Castrop-Rauxel

, 10.02.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
CDU Castrop-Rauxel möchte Lese- und Sprachförderung in Grundschulen ausweiten

Die Grundschule am Busch in Ickern ist eine der Schulen, die laut CDU das Förderkonzept erprobt. © Fritsch (A)

Die Castrop-Rauxeler CDU möchte das an der Cottenburgschule und der Grundschule Am Busch auslaufende Programm „Sprache besser gebrauchen, besser lesen, besser schreiben“ erhalten und auf andere Grundschulen ausweiten.

Das ist das Ziel eines Prüfauftrages an die Verwaltung, den der Betriebsausschuss 2 auf seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 20. Februar, um 17 Uhr beschließen soll. Konkret will die CDU wissen, wie die Erfahrungen mit dem Konzept an den beiden Grundschulen sind, ob das Projekt fortgeführt werden kann und wie teuer das ist.

Übertragung auf andere Schulen möglich?

Auch soll geklärt werden, ob andere Grundschulen in Castrop-Rauxel partizipieren können. Das oben genannte Konzept, das bis Februar 2020 an den beiden Schulen durchgeführt wird, ermöglicht eine individuelle sprachliche Förderung in Kleingruppen.

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Marlies Graeber, schulpolitische Sprecherin der CDU: „Muttersprache anwenden, Lesen und Schreiben sind Kernkompetenzen im Bildungswesen. Leider jedoch werden in der heutigen Zeit Kinder mit unterschiedlichsten sprachlichen Defiziten eingeschult.“

Deshalb halte die Castrop-Rauxeler CDU die Weiterführung und Übertragung dieses Konzepts auf andere Castrop-Rauxeler Grundschulen unter Einbindung therapeutisch-pädagogischer Fachkräfte für eine unverzichtbare Aufgabe in der Kommune.

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