Ukraine-Hilfe

Spenden-Erfolg: Zum Abschluss sang der Chor ein ukrainisches Gebet

Was für eine Stimmgewalt, was für ein Spenden-Ergebnis und was für ein ergreifender Moment zum Abschluss: Ein Benefizkonzert in Frohlinde spielte am Sonntag reichlich Erlös für die Ukraine ein.
Bei einem Benefizkonzert in der Schutzengelkirche in Frohlinde für die Opfer des Krieges in der Ukraine kamen am Sonntag 1700 Euro zusammen. Die Chorakademie Dortmund gestaltete das ergreifende Konzert vor rund 90 Besuchern.
Bei einem Benefizkonzert in der Schutzengelkirche in Frohlinde für die Opfer des Krieges in der Ukraine kamen am Sonntag 1700 Euro zusammen. Die Chorakademie Dortmund gestaltete das ergreifende Konzert vor rund 90 Besuchern. © Volker Engel

Genau 19 Solistinnen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, allesamt aus dem Jugend-Konzertchor der Chorakademie Dortmund, sangen am Sonntag in der Schutzengelkirche Frohlinde für die Menschen aus der Ukraine. Kirchenvorstand Michael Wefringhaus hatte seine Kontakte spielen lassen. Rund 1700 Euro standen unterm Strich, die nun die immense Spendensumme aus der Gemeinde weiter nach oben treiben.

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Benefizkonzert für Ukraine-Hilfe in Frohlinde

„Das war super, wir haben ein tolles Konzert erlebt“, bilanzierte Michael Wefringhaus nach dem Konzertnachmittag in der kleinen Kirche, die mit 90 Besuchern gut gefüllt war. 19 junge Solistinnen aus dem Jugend-Konzertchor der Chorakademie sangen zunächst eine Dreiviertelstunde ein Programm aus klassischen Stücken von Mozart, Mendelssohn und Bach. Nach einer kleinen Pause folgte eine zweite kurzweilige Dreiviertelstunde.

Mächtige Stimmen mit Klavier-Begleitung

„Erstaunlich, was die jungen Frauen an Stimmen mitbringen“, sagte Wefringhaus, der Kontakte zur Chorakademie hat: Speziell zur Gesangsklasse von Susanne Daum, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterrichtet. Am Klavier begleitete Michael Albert.

Besonders ergreifend war der Abschluss: Felix Heitmann dirigierte das letzte Stück, ein ukrainisches Gebet, das vom gesamten Chor gesungen wurde.

Minutenlanger Applaus war der Lohn für die Künstlerinnen und Künstler. Und 1700 Euro für die Osteuropahilfe der Csilla-von-Boeselager-Stiftung, die im großen Spendenglas zusammen kamen.

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