Coronavirus

Corona: Castrop-Rauxel träumt von Flensburger Inzidenz-Werten

Die Inzidenz sinkt, aber Castrop-Rauxel ist im Kreis immer noch weit hinten. Traumwerte wie in Münster oder gar in Flensburg sind in der Region dabei noch Zukunftsmusik. Zahlen, Zahlen, Zahlen.
Trotz weitreichender Maskenpflicht ist bei den Corona-Infektionen keine dauerhafte Abnahme zu erkennen. © picture alliance/dpa

Wir sind Ihnen am Sonntag, 15. Mai, noch ein paar Zahlen schuldig. Die wichtigsten, die Inzidenzen in Castrop-Rauxel und dem Kreis Recklinghausen, und welche Bedeutung sie für die kommenden Tage haben, hatten wir am Morgen gemeldet.

Castrop-Rauxel ist mit 100,9 nah an der 100er-Marke angekommen, der Kreis bewegt sich mit einer Inzidenz von 80,0 (nach Zählung des Landeszentrum für Gesundheit von 0 Uhr) bzw. mit 91,6 (eigene Zählung, Stand 6 Uhr) derweil schon auf den nächsten wichtigen Wert zu, nämlich die 50er-Inzidenz.

3774 Menschen haben sich in Castrop-Rauxel nachweislich mit dem Virus infiziert, die Dunkelziffer allerdings könnte weit höher sein. 3432 der Infizierten gelten als genesen, 74 Menschen aber sind seit Pandemiebeginn mit oder an dem Virus gestorben. Aktuell sind damit in Castrop-Rauxel derzeit 268 Menschen infiziert. Seit Freitag sind aber nur 8 neue Fälle hinzu gekommen.

Wenn man sich in der Umgebung umsieht, ist Castrop-Rauxel mit der 100,9-Inzidenz allerdings immer noch ziemlich weit hinten. Nur zwei Städte im Kreis (Recklinghausen 108,6 und Herten 147,2) haben schlechtere Inzidenzen, Dorsten (37,5), Waltrop (44,3) und Datteln (49,1) liegen bereits unter der 50er-Marke.

Glanzlicht in NRW ist und bleibt in dieser Kategorie allerdings weiter die Stadt Münster, wo man mit 28,5 schon in den Bereichen liegt, die ansonsten derzeit nur im hohen Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein, erreicht werden. Die Inzidenz in Flensburg: 10,0.

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