Coronavirus

Corona: Hier können Sie sich in Castrop-Rauxel die Booster-Impfung holen

Die Booster-Impfung soll die vierte Corona-Welle brechen. Doch wo kann man sich in Castrop-Rauxel boostern lassen? Und wie lange muss man warten? Hier finden Sie eine Übersicht.
Wo werden in Castrop-Rauxel Booster-Impfungen angeboten? Wie lange muss man warten? © dpa

Das Tempo bei den Booster-Impfungen soll anziehen. Sechs Monate nach der zweiten Impfung soll für alle eine weitere Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus folgen. Bei Patienten, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, kommt diese bereits nach vier Wochen. Das Boostern soll nun also Fahrt aufnehmen. Doch viele Fragen bleiben offen. Einige Antworten finden Sie hier.

In welchen Praxen in Castrop-Rauxel können auch Nicht-Patienten geimpft werden?

Folgende Praxen bieten laut Kassenärztlicher Vereinigung (KVWL) auch praxisfremden Patienten Impfungen an:

Die folgenden Arztpraxen, so ergaben Nachfragen, bieten ebenfalls Nicht-Patienten Impfungen an:

  • Jens Carsten Feller (Tel. +49(2305) 73219; Friedhofstraße 12, 44581 Castrop-Rauxel)
  • Dr. med. Angelika Pade (Tel. +49(2305) 1606; Bahnhofstraße 273, 44579 Castrop-Rauxel)
  • Dr. Behzad Ahmad (Tel. +49(2305) 21955; Simon-Cohen-Platz 4, 44575 Castrop-Rauxel)

Ab dem kommenden Jahr auch Nicht-Patienten impfen möchte:

  • Dr. med. Matthias Demschar (Tel. +49(2305) 29893; Münsterstraße 1C, 44575 Castrop-Rauxel)

Viele Hausärzte bieten außerdem ihren eigenen Patienten Booster-Impfungen an. Es lohnt sich also, zunächst auf jeden Fall beim eigenen Arzt nachzufragen.

Wie lange sind aktuell die Wartezeiten auf eine Booster-Impfung in Castrop-Rauxel?

Der Ansturm ist groß – das bestätigen so gut wie alle Praxen. Die aktuellen Wartezeiten sind von Praxis zu Praxis unterschiedlich. Bei Dr. med. Angelika Pade zum Beispiel wartet man zur Zeit etwa zwei bis drei Wochen. Aus anderen Praxen hört man, dass die Wartelisten voll sind.

Eine besondere Rolle bei der Wartezeit spielt auch die Priorisierung. Die meisten Praxen impfen zunächst die Risikogruppen und die Über-70-Jährigen. Es gibt aber Ausnahmen. Die Praxis von Janine Henc-Mitis etwa vergibt die Booster-Impfungen nicht nach Altersgruppe, sondern danach, in welchem Monat man geimpft wurde. Ziel ist, dass der Abstand zwischen Zweitimpfung und Booster nicht zu groß wird.

Vanessa Pudlo, Pressesprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, fordert Verständnis für die etwas längeren Wartezeiten. Die Booster-Impfung für alle gelänge nicht „auf Knopfdruck“. Wer die nötige Ruhe und Geduld mitbringt, wird früher oder später auch einen Termin bekommen.

Spätestens im kommenden Jahr sollte sich die Lage entspannen, meint Dr. Matthias Demschar: „Wenn man im neuen Jahr anruft, bekommt man innerhalb einer Woche einen Termin.“ Er gehe davon aus, dass er seine älteren Patienten bis Weihnachten komplett geboostert hat. Im neuen Jahr könne dann jeder kommen.

Welche Möglichkeiten gibt es in Castrop-Rauxel, außerhalb von Allgemeinmedizinischen Praxen eine Impfung zu bekommen?

Mit dem Wiederaufflammen der Impfkampagne kehren auch die außergewöhnlichen Impfaktionen zurück. So wird etwa Dr. Holger Knapp, im Adventszelt auf dem Castroper Marktplatz Booster-Impfungen anbieten. Außerdem kehrt die Ickerner Impfkirche zurück. Ab dem 19.11. wird an vier Freitagen bis Weihnachten in St. Antonius geboostert.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

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