Coronavirus

Corona-Tote und Neuinfektionen: Castrop-Rauxel bleibt Hotspot im Kreis

Neue Todesfälle und reichlich neue Infektionen am Mittwoch (21.4.): Die Corona-Pandemie in Castrop-Rauxel zieht weiter ihre Kreise. Die Europastadt ist derzeit der Hotspot im Kreis Recklinghausen.
Am Gründonnerstag erreicht die Inzidenz in Castrop-Rauxel ihren zweithöchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie. © Grafik: Martin Klose

Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 ist in Castrop-Rauxel in den vergangenen 24 Stunden von 63 auf 65 Personen gestiegen. Fast 800 Menschen (797) starben in den vergangenen 13 Monaten im Kreis Recklinghausen durch eine oder mit einer Covid-19-Infektion.

Die Kreisverwaltung meldet den Tod von einer 65-jährige Frau und einem 88 Jahre alten Mann. In Gladbeck starben zwei Frauen (74 / 82) und zwei Männer (80).

Die Infektionslage hat sich nicht verbessert: 23 Neuinfektionen in Castrop-Rauxel (147 im Kreis RE) nach 55 am Vortag führen dazu, dass die Inzidenzen wieder steigen. In Castrop-Rauxel von 225 auf 237, mit Herten (236) Höchstwert im Kreis. Hier steigt der Lockdown-relevante Wert auf 195,6. Die 200, der Ausgangssperren wie im Kreis Unna folgen könnten, rückt wieder näher.

Die Zahl der akut Infizierten in Castrop-Rauxel fiel um 2 auf 450. 2619 Menschen im Kreisgebiet wurden positiv getestet und gelten noch nicht als genesen. Das sind etwa 50 mehr als noch vor einer Woche.

Viele Impfungen

Mehr als jeder Fünfte im Kreis RE ist geimpft: Die Quote stieg auf 21,7 Prozent. Nach 28.000 verabreichten Impfdosen vom 5. bis 11. April kamen in der vergangenen Woche 27.000 hinzu. Das Impftempo bleibt rasant: Es ist mehr als doppelt so hoch wie in der Woche davor, dreimal so hoch wie Ende März.

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