Coronavirus: Die ersten Castrop-Rauxeler sind geimpft

Coronavirus

Vier Tage nach den ersten Impfungen gegen das Coronavirus im Kreis Recklinghausen sind nun auch die ersten Castrop-Rauxeler geimpft worden. Das freut besonders eine Person.

Castrop

, 01.01.2021, 13:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Castrop-Rauxel haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Heike Klosa (Arzthelferin), Senta Preissig (Auszubildende), Marius Preissig (Praktikant), Dr. Anton Preissig (Arzt) und Mathias Müller (Einrichtungsleitung des Kauermann-Seniorenzentrums) freuen sich mit Bürgermeister Kravanja, dass es nun mit dem Impfen losgehen kann.

In Castrop-Rauxel haben die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Von links nach rechts freuen sich Heike Klosa (Arzthelferin), Senta Preissig (Auszubildende), Marius Preissig (Praktikant), Dr. Anton Preissig (Arzt) und Mathias Müller (Einrichtungsleitung des Kauermann-Seniorenzentrums) mit Bürgermeister Rajko Kravanja, dass es nun mit dem Impfen losgehen kann. © Stadt Castrop-Rauxel

Das große Impfen hat in Deutschland offiziell nach Weihnachten begonnen. Im Kreis Recklinghausen bekam am 27. Dezember ein 62-jähriger aus Marl zuerst die Impfspritze. Und auch in Castrop-Rauxel haben die Impfungen jetzt begonnen.

Noch kurz vor dem Jahreswechsel wurden am 31. Dezember (Donnerstag) mehr als 100 Menschen im Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Bahnhofstraße geimpft.

Bürgermeister Rajko Kravanja kommentierte auf Facebook, dies sei „ein erster Lichtblick auf dem Weg in eine ‚normale‘ Zeit – was auch immer das nach Corona sein wird.“

Weitere Impfungen in Castrop-Rauxeler Seniorenzentren sind Informationen unserer Redaktion zufolge für die kommende Woche geplant. Inwiefern sich dieser Zeitplan halten lässt, erscheint angesichts aktueller Berichte über Lieferprobleme des Impfstoffs allerdings unklar.

Die Bewohner von Seniorenzentren und die Mitarbeiter der Einrichtungen sind dem Impfplan der Bundesregierung zufolge die ersten, die den begehrten Impfstoff erhalten. Aktuell ist vorgesehen, dass die Impfung im Abstand von drei Wochen ein zweites Mal verabreicht werden muss.

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In seinem Facebook-Post dankte Bürgermeister Kravanja insbesondere den Menschen, die „unsere Gesellschaft am Leben gehalten haben und halten in der Corona-Zeit“.

Kravanja ist besorgt

Trotz der Freude über den Impf-Start zeigte sich Kravanja weiterhin wegen der Infektionszahlen besorgt. „Wer noch glaubt, dass der Lockdown im Januar aufgehoben werden kann – ich glaube das angesichts der Zahlen nicht mehr“, schreibt der Bürgermeister.

Castrop-Rauxel weist seit zwei Tagen die höchste Inzidenz unter den Städten des Kreises Recklinghausen auf.

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