Coronavirus: Showdinner statt Castroper Oktoberfest im Tanzpalast Mythos

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Schunkeln, feiern, singen, Bier trinken – in Zeiten von Corona ist das alles ein zu großes Risiko. Veranstalter Jörg Schlösser hat das Castroper Oktoberfest abgesagt. Aber er hat eine neue Idee.

Castrop-Rauxel

, 23.08.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Terrortucken führen durch das Programm beim Showdinner.

Die Terrortucken führen durch das Programm beim Showdinner. © Veranstalter

Für Jörg Schlösser sind Coronazeiten doppelt schwere Zeiten. Als Künstler wäre er normalerweise bundesweit mit den Terrortucken unterwegs. Als Veranstalter muss er selbst Termine absagen. Ob die Aids-Gala Ende November in der Europahalle stattfinden kann, ist noch in der Schwebe. Das Castroper Oktoberfest dagegen musste er bereits absagen.

Menschen, die zusammen feiern, dazu Alkohol trinken, das gilt als höchst gefährlich. Große Festveranstaltungen wie Stadt- und Straßenfeste sowie Schützenfeste bleiben bis 31. Oktober untersagt. Jörg Schlösser hat deshalb einen neuen Plan entwickelt. Gefeiert wird trotzdem.

Dinner und Show werden am Tisch serviert

„Die Leute schreien ja danach, rauszukommen“, sagt Jörg Schlösser. Für sie bietet er am 17. Oktober statt des Oktoberfests ein Showdinner im Tanzpalast Mythos an. Die Idee ist einfach: 100 Gäste dürfen maximal kommen, sie sitzen an Tischen an festen Plätzen. Während des Abends bekommen sie ein Vier-Gang-Dinner serviert. Dazu gibt es jede Menge Unterhaltung.

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Durch den Abend führen Die Terrortucken, Jörg und Kasi, und es wird unterhaltsamen Schlager und Pop geben. Mit dabei sind Zeit-Flug, Neon, Kerstin Colien und Mike van Hyke. Die Karten, die es nur im Vorverkauf bei Jörg Schlösser und im Restaurant Mythos gibt, kosten 44,90 und 49,90 Euro.

Die Band Neon tritt beim Showdinner auf.

Die Band Neon tritt beim Showdinner auf. © Neon

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