Französische Backwaren standen in der zweiten Runde von "Das große Backen" auf dem Programm. Da ging nichts ohne Spritzbeutel. © Sat.1/Claudius Pflug
TV-Show

„Das große Backen“ auf Sat.1: Sara begeistert Jury mit zwei Spezialitäten

In der ersten Folge mussten Saras Freunde am Ende zittern. Doch in Runde zwei der Sat.1-Show „Das große Backen“ überzeugt die Castrop-Rauxelerin die Jury. Außer in einer Disziplin.

Bonjour und Bon appetit: In der zweiten Runde von „Das große Backen“ in Sat.1 ging es am Sonntagabend um die französische Pâtisserie – und damit gleich um hohe Backkunst. Das flößte den neun Hobbybäckern, die noch im Rennen waren, Respekt ein. So auch Sara El Farhi, der Kandidatin aus Castrop-Rauxel: „Die französischen Backwaren sind oberste Liga für mich“, sagte sie zuvor im Gespräch mit unserer Redaktion.

Drei verschiedene französische Süßspeisen mussten die Hobbybäcker zaubern: eine Tarte, ein Riesen-Eclair und Macarons. Sara war immer die fixeste aller Hobbybäcker und als Erste fertig. Geschadet hat ihr das nicht.

Macarons garniert mit Blumen und Glitzer

„Macarons sind meine Welt“, sagte Sara unser Redaktion. Sie backe das kleine, bunte und runde Gebäck noch gar nicht so lange – „aber ich bin froh, dass ich den Trick raushabe“, so die Castrop-Rauxelerin.

Die Jury sah das genauso: Zwar kritisierte Motivtorten-Expertin Bettina Schliephake-Burchardt, dass Saras Macarons ungewöhnlich aussähen, da Sara sie mit Blumen und Glitzer verziert hatte. Doch geschmacklich überzeugte die 31-Jährige mit ihren Heidelbeer-Buttercreme- und Pistazien-Buttercreme-Macarons: „Ich könnte sie nicht besser machen“, urteilte Christian Hümbs, der mehrfach Pâtissier des Jahres war.

Verschieden farbige Macarons hat Sara gebacken und sie mit Pistazien- und Heidelbeercreme gefüllt.
Verschieden farbige Macarons hat Sara gebacken und sie mit Pistazien- und Heidelbeercreme gefüllt. © Sat.1/Claudius Pflug © Sat.1/Claudius Pflug

Auch Saras Tarte kam gut an: „Vegane Verführung“ hatte die Hobbybäckerin sie genannt: Als einzige Kandidatin hatte sie auf Mürbteig verzichtet und einen Boden aus Hafer, Datteln und Mandeln gebacken. Sara hat sich selbst mal eine Zeit lang vegan ernährt.

Auf den Tarte-Boden kam Heidelbeerpudding mit ganzen Heidelbeeren und eine Schoko-Ganache mit rosa Pfeffer. Bettina Schliephake-Burchardt war begeistert: „Eine tolle Alternative“ zur gewöhnlichen Mürbteig-Tarte habe Sara präsentiert. Hümbs lobte vor allem, wie gut die Tarte aussah, wenn man sie anschnitt. „Große Pâtisserie-Kunst“, so sein Urteil.

Wieder Schwierigkeiten bei der technischen Prüfung

Nur die dritte Aufgabe, die sogenannte technische Prüfung, bereitete Sara Probleme – wie schon in der ersten Runde der Sendung. Bei dieser Aufgabe müssen die Kandidaten ein Rezept von Hümbs nachbacken. Detailgenau. So sollte das Eclair 23 Zentimeter lang und die helle Creme gleichmäßig aufgespritzt sein. Das klappte bei Sara nicht so gut: Das Eclair war zu schmal, nicht üppig genug gefüllt und zudem war der Karamell zu dunkel geraten, urteilte die Jury.

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Sara El Farhi macht mit bei “Das große Backen”

Sara kam bei dieser Prüfung auf den vorletzten Platz. In der ersten Folge war sie mit ihrem Frankfurter Kranz Letzte. „Bei den technischen Prüfungen bin ich aufgeregt, habe so eine Leere im Kopf“, sagte uns Sara. Man habe nur eine Chance, da man alle Zutaten nur einmal bekomme.

Macaron und Tarte haben den Patzer beim Eclair aber wettgemacht: Sara ist eine Runde weiter. Bei der dritten Folge am 15. November geht es um britisches Gebäck. (Sat.1, 17.25 Uhr)

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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