Der Sprung über die Emscher wird so langsam konkret

Brückenprojekt

Das Brückenprojekt „Sprung über die Emscher“ wird konkreter. Die erste Runde der Vergabe ist gelaufen – bis Ende Februar soll der „Sprung“ ein Gesicht bekommen.

Henrichenburg

, 22.11.2018, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Sprung über die Emscher wird so langsam konkret

So sah eine Ideenskizze der Emschergenossenschaft für den „Sprung über die Emscher“ aus. Jetzt wird das Projekt konkreter. © Quelle: kipar/EG

Das Bauprojekt, das eine Erlebnis-Landschaft rund um den Emscher-Düker vorsieht, geht jetzt in die nächste Runde. Wie Bürgermeister Rajko Kravanja in dieser Woche berichtete, habe sich eine Fachjury mit zehn Projektbüros, die an diesem Thema arbeiten, vor Ort zu einer Begehung getroffen.

Entwürfe der Architekten kommen

Bis Ende Februar haben die Architekten Zeit, Entwürfe zu erarbeiten. Dann setzt sich wieder eine Jury aus Fachleuten zusammen, die die Entwürfe auf Realisierbarkeit überprüft. Dabei geht es um baulich-fachliche Fragen, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und anderes. Erst danach kommt es unter weniger fachlich versierten Leuten zu einer Jurysitzung, die die Optik des Bauvorhabens betrachtet – unter anderem Kravanja und der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt.

In der Ausführungsvereinbarung für den Architektenwettbewerb sind 6 Millionen Euro Kostenvolumen vorgesehen. Sollte es teurer werden, gibt es eine finanzielle Notbremse bei 9 Millionen Euro. Der städtische Anteil wird maximal 900.000 Euro, 10 Prozent der Bausumme, betragen. Der größte Teil kommt aus Fördertöpfen.

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9 Millionen Euro - das ist das Limit: Die Stadtverwaltung hat laut Bürgermeister Rajko Kravanja eine finanzielle Notbremse beim Brückenprojekt „Sprung über die Emscher“ eingebaut. Von Tobias Weckenbrock

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