Die Busse in Castrop-Rauxel stehen still

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Am Donnerstag stehen die Busse in Castrop-Rauxel still. Hintergrund ist ein anhaltender Konflikt zwischen den Mitarbeitern und den Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs.

08.10.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Donnerstag hat fast niemand am Busbahnhof in der Altstadt von Castrop gewartet. Und wer sich an diesem regnerischen Tag auf die Gitterbänke gesetzt hat, in der Hoffnung, dass seine Linie doch fährt, der wartete vergeblich.

Die Gewerkschaft Verdi hatte für Castrop-Rauxel erneut zu Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. Gegenstand des Tarifkonflikts mit bundesweit ungefähr 130 ÖPNV-Unternehmen sind neben den Tarifsteigerungen umfangreiche Forderungen zu den jetzigen Arbeitsbedingungen für rund 87.000 Beschäftigte.

Busse blieben einen Tag im Depot

Die Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel GmbH (HCR) lässt die Busse am Donnerstag im Depot und öffnet ihr Kundencenter nicht.

Bestreikt wird zudem die Leitstelle des Nahverkehrsunternehmens sowie Bedarfsverkehre wie Anruf-Sammeltaxis und Taxibusse. Das Kunden-Center bleibt geschlossen.

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Auch die DSW21 informierte, dass der Nahverkehr durch die Streikmaßnahmen stillgelegt wird.

Bereits am Dienstag (29.9.) stand der Öffentliche Nahverkehr still. Bundesweit hatten sich nach Aussagen von Verdi mehr als 90 Prozent der Beschäftigten an dem Warnstreik beteiligt. Damals wie heute waren Nahverkehrszüge und S-Bahnen nicht betroffen.

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