Riesen-Wohnbebauung: An der Recklinghauser Straße in Ickern entsteht ein neuer Stadtteil

hzDrabig-City

Es gilt als das größte Neubau-Projekt zur Schaffung von Wohnraum, das es seit zig Jahren in Castrop-Rauxel gab. Die Rede ist von Drabig-City, dem Riesenareal an der Recklinghauser Straße.

Ickern

, 04.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Volksmund ist das Gelände so benannt nach dem mittlerweile verstorbenen SPD-Politiker und RWE-Manager. Die Verträge sind noch immer nicht unter Dach und Fach. „Es laufen gerade die letzten Abstimmungen“, hieß es auf Anfrage unserer Redaktion bei Innogy in Essen. Den Zuschlag für das Bauprojekt, bei dem fast ein ganzer Stadtteil neu entsteht, hat im vergangenen Jahr ein namhaftes Bauträgerunternehmen aus NRW erhalten.

An der Größe des Projekts habe sich nichts verändert, lautete die Antwort auf unsere zweite Frage. Demnach sollen 126 Doppelhaushälften, 55 Reihenhäuser und 76 Wohnungen entstehen. Zur Recklinghauser Straße hin soll Geschosswohnungsbau umgesetzt werden.

Den Plan gibt es schon seit 2012

Schon seit 2012 gibt es hier einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Lange Zeit ruhte das Verfahren, bis es 2017 vom Eigentümer wieder vorangetrieben wurde.

Im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan für das „Wohnen an der Emscher“ hatten hier insbesondere die Grünen mehrfach den Finger in die Wunde gelegt und die Stadt mit dafür verantwortlich gemacht, dass so lange Zeit nichts passiert sei.

Ihr Argument ist nachzulesen im Baugesetzbuch, hier dem Baugebot nach Paragraf 176. Darin steht, dass eine Stadt den Eigentümer verpflichten kann, innerhalb einer angemessenen Frist zu bauen.

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