Ein Jahr nach Kyrill: Ursachenforschung und Ausblick

CASTROP-RAUXEL Ein Jahr nach Kyrill - ist der Klimawandel noch zu bremsen? War der Orkan Kyrill im Januar 2006 ein Vorbote des Klimawandels? Fragen über Fragen. Wie lauten die Antworten? VHS Studienleiter Peter Hegholz klärt in einer Diskussion auf.

15.01.2008, 09:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Jahr nach Kyrill: Ursachenforschung und Ausblick

Auch an der Beethovenstraße wütete Kyrill.

 "Unbestritten ist, dass das Klima sich verändert und zum großen Teil von Menschen verursacht wird," so VHS-Studienleiter Peter Hegholz, "und ein Ansteigen der globalen Durchschnittstemperatur die häufige Zunahme von extremen Wetterereignissen begünstigt."Ursachen des Klimawandels

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 17. Januar, 19.30 Uhr im Bürgerhaus klärt über die Ursachen des Klimawandels auf und will Strategien und Handlungskonzepte vorstellen, die 'vor Ort' helfen, Schadstoffemissionen zu reduzieren und Energiesparpotenziale zu nutzen.

Die Referentin, Dipl. Sozialwissenschaftlerin Katja Pietzner, vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie, wird auf die Entwicklung des Klimawandels eingehen, die Beschlüsse der Bundesregierung zum Klimaschutz skizzieren und bewerten, kommunale Handlungsfelder zur Nutzung erneuerbarer Energien und bei Gebäudesanierungen erläutern.Initiative Klimabündnis

Im Anschluss daran möchte die örtliche Initiative Klimabündnis ihre Auffassungen darlegen, wie in Castrop-Rauxel z.B. das Ziel, die Kohlendioxid-Emissionen bis 2010 gegenüber dem Jahr 1987 um 50 Prozent zu senken, erreicht werden kann.

Michael Werner, Vorstand vom Stadtbetrieb EUV, erläutert die aktuellen Maßnahmen und Vorhaben zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung. Angekündigt haben sich auch die örtlichen Initiativen wie Bürgerwindrad und Bürgersolar und Vertreter der Ratsparteien

 Anmeldungen: VHS-Office, Europaplatz 1, Tel. 106-2638 /-2639/ -2649, E-Mail vhs@castrop-rauxel.de.

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