Eine weitere Corona-Tote in Castrop-Rauxel – aber auch positive Signale

Coronavirus

In Castrop-Rauxel gibt es einen weiteren Corona-Todesfall. Eine 82-jährige Frau ist an den Folgen der Infektion gestorben. Aber: Es gibt auch gute Nachrichten für die Europastadt.

Castrop-Rauxel

, 13.02.2021, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zahl der Corona-Toten in Castrop-Rauxel ist gestiegen, aber es gibt auch positive Entwicklungen.

Die Zahl der Corona-Toten in Castrop-Rauxel ist gestiegen, aber es gibt auch positive Entwicklungen. © Martin Klose

Die Corona-Zahlen aus dem Kreisgesundheitsamt beginnen mit traurigen Nachrichten: Eine 82-jährige Frau aus Castrop-Rauxel ist verstorben, nachdem sie positiv auf Corona getestet worden war. Insgesamt sind nun seit Beginn der Pandemie 39 Castrop-Rauxeler gestorben, die eine Corona-Infektion hatten. Erst zu Freitag hatte der Kreis den 38. Todesfall gemeldet: einen 87-jährigen Mann.

Auch in andere Städten des Kreises wurden zu Samstag weitere Todesfälle gemeldet: So starben in Gladbeck zwei Männer im Alter von 73 und 88 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 82 und 86 Jahren. In Herten verstarb eine 76 Jahre alte Frau, in Recklinghausen eine 89-jährige Frau, zudem starben dort auch drei Männer im Alter von 79, 92 und 92 Jahren.

Andere Zahlen entwickeln sich alle positiv

Abgesehen von den Todesfällen entwickeln sich alle anderen Corona-Zahlen weiter positiv: Die Inzidenzen, also die bestätigten Corona-Infektionen der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner gerechnet, sinken: Das Landeszentrum für Gesundheit meldet für den Kreis am Samstag eine Inzidenz von 68,1, das sind 4,4 Punkte weniger als noch am Freitag.

Die Inzidenz für Castrop-Rauxel erfasst nur der Kreis selbst. Auch sie ist rückläufig: Bei 103,6 liegt sie am Samstag. Am Freitag betrug sie noch 113. Wermutstropfen: Castrop-Rauxel hat immer noch die höchste Inzidenz im Kreis.

Hoffnung kann aber machen, dass die Zahl der akut Infizierten in der Europastadt erstmals seit langem gesunken ist: 217 Castrop-Rauxeler sind an Corona erkrankt. Das sind zehn weniger als noch am Freitag. Und mehr als 60 weniger als noch Anfang Februar.

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