Erlöserkirche: Der Neubau wird 20

Jubiläumsgottesdienst am Pfingstsonntag

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Es war schon eine kleine Sensation, als 1962 durch Pfarrer v. Oppen der Grundstein für eine evangelische Kirche im katholisch geprägten Henrichenburg gelegt wurde. Aber die Zahl der protestantischen Gemeindemitglieder war auf ca. 600 angewachsen und alle Provisorien waren zu klein geworden. Die Kommune stellte das Grundstück an der Freiheitstraße zur Verfügung und das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Datteln fasste den Baubeschluss für die Erlöserkirche, die am 3. November 1963 eingeweiht wurde. Obwohl die Kirche ganz am Rand des Dorfes und für die Becklemer sogar am anderen Ende stand, gedieh das Leben in der «Diasporagemeinde». Henrichenburg wuchs - und damit die Zahl der evangelischen Christen, die 1978 von Pastor Meinhard Dembski (Foto links) betreut wurden. 1985 bewilligte der Kirchenkreis Mittel für einen grundlegenden Um- und Neubau der alten Erlöserkirche zu einem Gemeindezentrum, das Pfingstsonntag 1987 von Superintendent Röber eingeweiht wurde. Die Orgel wurde vergrößert, die Fenster der Kirche von der Waltroper Künstlerin Loni Buscher-Ciupke gestaltet. Altartisch, Kreuz, Kanzel und Taufbeckeneinfassung sind Arbeiten des Henrichenburger Schreinermeisters Theo Sümpelmann. An hohen Feiertagen liegt eine Lutherbibel von 1729 auf dem Altar. pb Zum Jubiläum am Pfingstsonntag, das mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr gefeiert wird, predigt Superintendent i.R. Klaus-Peter Röber . Die Gruppe «Hand in Hand» wirkt musikalisch mit. Nach dem Gottesdienst lädt die Gemeinde zum Umtrunk ein.

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